Asynchrone Kommunikation
Lisa Holtmeier • 6. September 2024

Asynchrone Kommunikation beschreibt den Austausch von Informationen oder Nachrichten, bei dem die Gesprächspartner*innen nicht gleichzeitig aktiv sind. Im Gegensatz zur synchronen Kommunikation, die Echtzeitinteraktion erfordert, ermöglicht die asynchrone Kommunikation den
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Teilnehmenden, Nachrichten zu senden und zu empfangen, ohne gleichzeitig online sein zu müssen. E-Mails, Forenbeiträge, Notizzettel und Textnachrichten sind Beispiele für asynchrone Kommunikationsformen, die Flexibilität und die Möglichkeit bieten, Nachrichten in einem
individuellen Tempo zu verarbeiten. Das bedeutet, die Sender*innen können ihre Infos sofort loswerden und brauchen keine Sorgen haben, etwas zu vergessen und die Empfänger*innen können sich mit voller Aufmerksamkeit der Nachricht dann widmen, wenn sie Kapazität dafür haben.
Natürlich sollte nicht ausschließlich asynchron kommuniziert werden. Denn dafür ist die Kommunikation face to face oder am Telefon in Echtzeit viel zu schön!
Mit Teams bespreche ich meistens, was synchron und was asynchron kommuniziert wird. Das ist ein gutes Mittel zur Gesundheitsförderung, weil massive Informationsüberflutungen vermieden werden können und somit das Stresslevel sinkt. Wie gesagt, es braucht beides - synchrone & asynchrone Kommunikation!
Schreib mir gern in die Kommentare, ob ihr mehr synchron 💬 oder mehr asynchron💌 kommuniziert?
Let ́s grow! 🌱
Deine Lisa von WORDSEED®
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Viele Menschen haben gute Argumente. Trotzdem überzeugen sie andere nicht. Warum? Weil Überzeugungskraft nicht nur davon abhängt, was wir sagen, sondern auch davon, wie wir ein Gespräch beginnen. Wer direkt widerspricht oder mit Gegenargumenten startet, erzeugt häufig Widerstand. Wer hingegen eine Gesprächsatmosphäre schafft, in der sich Menschen gehört und respektiert fühlen, erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass die eigenen Argumente überhaupt aufgenommen werden. Was macht eine gute Argumentation aus? Viele denken bei Argumentation an Fakten, Zahlen und logische Schlussfolgerungen. Diese Elemente sind wichtig. Doch erfolgreiche Kommunikation besteht aus mehr als sachlichen Argumenten. Eine gute Argumentation zeichnet sich dadurch aus, dass sie: respektvoll formuliert ist neugierig statt belehrend wirkt unterschiedliche Perspektiven zulässt Verständnis signalisiert zum Nachdenken einlädt Warum Menschen auf Argumente oft mit Widerstand reagieren Sobald Menschen das Gefühl haben, ihre Meinung werde angegriffen, schalten sie häufig in einen Verteidigungsmodus. Dann geht es nicht mehr um die Sache. Es geht darum, die eigene Position zu schützen. Deshalb ist die Einleitung einer Argumentation oft wichtiger als das Argument selbst. 5 Formulierungen für bessere Argumentationen 1. „Ich habe noch eine andere Perspektive auf das Thema. Ist es okay für dich, wenn ich meinen Gedanken dazu teile?“ Dieser Satz schafft Zustimmung, bevor das eigentliche Argument beginnt. 2. „Ich verstehe deinen Punkt. Gleichzeitig frage ich mich, ob ...“ Eine wertschätzende Möglichkeit, eine andere Sichtweise einzubringen. 3. „Vielleicht übersehe ich etwas. Gleichzeitig nehme ich es so wahr ...“ Diese Formulierung wirkt offen und selbstreflektiert. 4. „Mich würde interessieren, wie du diesen Aspekt siehst ...“ Menschen hören besser zu, wenn sie selbst beteiligt werden. 5. „Eine Sache beschäftigt mich dabei noch ...“ Ein sanfter Einstieg, der Neugier weckt statt Widerstand auszulösen. Die Bedeutung von Neugier in Gesprächen Wer überzeugen möchte, sollte nicht nur reden. Er sollte auch zuhören. Deshalb gehören gute Fragen zu den wichtigsten Werkzeugen erfolgreicher Kommunikation. Zum Beispiel: Was ist dir daran besonders wichtig? Wie bist du zu dieser Meinung gekommen? Welche Erfahrungen spielen dabei eine Rolle? Was wäre aus deiner Sicht die beste Lösung? Die stärksten Argumente entstehen in Verbindung Menschen ändern ihre Meinung selten, weil sie sich unterlegen fühlen. Sie öffnen sich für neue Gedanken häufig erst dann, wenn sie sich verstanden fühlen. Deshalb geht es bei guter Gesprächsführung nicht darum, Diskussionen zu gewinnen. Es geht darum, Räume zu schaffen, in denen unterschiedliche Perspektiven nebeneinander existieren dürfen. Fazit Eine gute Argumentation beginnt nicht mit dem stärksten Argument. Sie beginnt mit Respekt, Interesse und echter Gesprächsbereitschaft. Wer Menschen verstehen möchte, bevor er sie überzeugen will, schafft die Grundlage für konstruktive Gespräche, bessere Beziehungen und nachhaltige Verständigung. Denn oft überzeugt nicht das bessere Argument. Sondern die bessere Art, es einzuleiten.













