Dinge, die wir uns alle bewusst machen dürfen

Lisa Holtmeier • 22. November 2021

》Dinge, die wir uns alle bewusst machen dürfen und das immer wieder.

🌟Es gibt Dinge, die wir gar nicht oft genug sagen und hören können🌟.
Vielen Dank für eure wundervolle und wertschätzende Resonanz auf meine letzte Podcastfolge “ #114 Verdrängung, Überlastung, Leistungsfähigkeit & Selbstfürsorge-wie ich mich selbst überarbeitete”. Viele von euch konnten sich mit meinen Worten identifizieren. Das bedeutet mir sehr viel. Damit wir uns alle an bestimmte Dinge häufiger erinnern, möchte ich diesen Beitrag mit dir teilen. Wenn du magst, speichere ihn dir ab, mache dir einen Screenshot, teile ihn mit der Welt oder was auch immer dir gerade guttut🙏.

Hier meine 6 Dinge, die wir uns alle ganz, ganz oft bewusst machen dürfen:
🌱“Ich muss niemanden etwas beweisen” - Du bist wundervoll, so wie du bist. Menschen, die das nicht erkennen, sind selbst schuld. Du leistest mehr als genug.

🌱“Ich bin liebevoll verbunden, auch wenn ich nein sage” - Es ist deine Verantwortung dir selbst gegenüber deine Grenzen zu verbalisieren. Wir glauben ganz oft, dass wir uns durch ein Nein distanzieren. Doch ein Nein kann auch für noch mehr Verbundenheit sorgen, öffne dich dafür.

🌱“Ich darf täglich dazulernen” - Es ist völlig okay nicht alles zu wissen oder zu können. Es gibt für uns alle, noch sooooo viele Dinge, die wir lernen und üben dürfen. Auch wenn es scheint als wären alle anderen Menschen Profis in allem… hier kommt die ultimative Wahrheit…sind sie nicht!

🌱“Ich mache Pause, weil mir bewusst ist, dass ich in diesen am meisten wachse” - Pausen zu machen, hat überhaupt nichts mit Schwäche, mangelnder Leistungsfähigkeit oder fehlender Belastbarkeit zu tun. Das ist kompletter Schwachsinn. Pausen sind dafür da, um zu wachsen. Wenn du das erkannt hast, zeugt es also von einem hohen Maß an Intelligenz.

🌱“Ich bin mehr als die Dinge, die ich leiste” - Du bist viiiiiel mehr als die Leistungen, die du erbringst. Viele Menschen definieren sich über ihre Leistungsfähigkeit á la “ich bin nur viel wert, wenn ich viel leiste”...das stimmt aber nicht. Da kam es wohl mal zu einem großen Missverständnis. Du bist auch sehr, sehr viel wert, wenn du überhaupt nichts leistest. Es ist echt krass, aber du musst überhaupt nichts tun, um wertvoll zu sein. DU BIST ECHT KRASS!

🌱“Ich wähle, das genau richtige Tempo für mich” - Jeder Mensch, jede Tagesform, jede Lebensphase bringt ein ganz eigenes Tempo mit. Das ist völlig normal. Nur weil jemand schnell ist, heißt es nicht, dass die Person besser, erfolgreicher, wertvoller oder klüger ist. Nur weil jemand langsam oder achtsam ist, heißt es nicht, dass die Person besser, erfolgreicher, wertvoller oder klüger ist. Wähle dein eigenes Tempo und variiere es stetig.


Schön, dass es dich gibt!

Let´s grow!
Deine Lisa von WORDSEED®
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Viele Menschen haben gute Argumente. Trotzdem überzeugen sie andere nicht. Warum? Weil Überzeugungskraft nicht nur davon abhängt, was wir sagen, sondern auch davon, wie wir ein Gespräch beginnen. Wer direkt widerspricht oder mit Gegenargumenten startet, erzeugt häufig Widerstand. Wer hingegen eine Gesprächsatmosphäre schafft, in der sich Menschen gehört und respektiert fühlen, erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass die eigenen Argumente überhaupt aufgenommen werden. Was macht eine gute Argumentation aus? Viele denken bei Argumentation an Fakten, Zahlen und logische Schlussfolgerungen. Diese Elemente sind wichtig. Doch erfolgreiche Kommunikation besteht aus mehr als sachlichen Argumenten. Eine gute Argumentation zeichnet sich dadurch aus, dass sie: respektvoll formuliert ist neugierig statt belehrend wirkt unterschiedliche Perspektiven zulässt Verständnis signalisiert zum Nachdenken einlädt Warum Menschen auf Argumente oft mit Widerstand reagieren Sobald Menschen das Gefühl haben, ihre Meinung werde angegriffen, schalten sie häufig in einen Verteidigungsmodus. Dann geht es nicht mehr um die Sache. Es geht darum, die eigene Position zu schützen. Deshalb ist die Einleitung einer Argumentation oft wichtiger als das Argument selbst. 5 Formulierungen für bessere Argumentationen 1. „Ich habe noch eine andere Perspektive auf das Thema. Ist es okay für dich, wenn ich meinen Gedanken dazu teile?“ Dieser Satz schafft Zustimmung, bevor das eigentliche Argument beginnt. 2. „Ich verstehe deinen Punkt. Gleichzeitig frage ich mich, ob ...“ Eine wertschätzende Möglichkeit, eine andere Sichtweise einzubringen. 3. „Vielleicht übersehe ich etwas. Gleichzeitig nehme ich es so wahr ...“ Diese Formulierung wirkt offen und selbstreflektiert. 4. „Mich würde interessieren, wie du diesen Aspekt siehst ...“ Menschen hören besser zu, wenn sie selbst beteiligt werden. 5. „Eine Sache beschäftigt mich dabei noch ...“ Ein sanfter Einstieg, der Neugier weckt statt Widerstand auszulösen. Die Bedeutung von Neugier in Gesprächen Wer überzeugen möchte, sollte nicht nur reden. Er sollte auch zuhören. Deshalb gehören gute Fragen zu den wichtigsten Werkzeugen erfolgreicher Kommunikation. Zum Beispiel: Was ist dir daran besonders wichtig? Wie bist du zu dieser Meinung gekommen? Welche Erfahrungen spielen dabei eine Rolle? Was wäre aus deiner Sicht die beste Lösung? Die stärksten Argumente entstehen in Verbindung Menschen ändern ihre Meinung selten, weil sie sich unterlegen fühlen. Sie öffnen sich für neue Gedanken häufig erst dann, wenn sie sich verstanden fühlen. Deshalb geht es bei guter Gesprächsführung nicht darum, Diskussionen zu gewinnen. Es geht darum, Räume zu schaffen, in denen unterschiedliche Perspektiven nebeneinander existieren dürfen. Fazit Eine gute Argumentation beginnt nicht mit dem stärksten Argument. Sie beginnt mit Respekt, Interesse und echter Gesprächsbereitschaft. Wer Menschen verstehen möchte, bevor er sie überzeugen will, schafft die Grundlage für konstruktive Gespräche, bessere Beziehungen und nachhaltige Verständigung. Denn oft überzeugt nicht das bessere Argument. Sondern die bessere Art, es einzuleiten.
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