Gesunde innere Dialoge in den Alltag etablieren

Lisa Holtmeier • 27. Mai 2020

Damit Autosuggestionen und gesunde, innere Dialoge auf allen Ebenen ankommen, bedarf es stetiger Wiederholungen. Heute möchte ich mit dir fünf Möglichkeiten teilen, wie du Autosuggestionen und gesunde, innere Dialoge in deinen Alltag etablieren kannst.


Es gilt: Je mehr Sinne angesprochen werden, desto leichter fällt es uns Informationen zu speichern. Deshalb achte ich im Alltag darauf, dass ich meinem Körper und meinem Geist sowohl auditive als auch visuelle und kinästhetische Reize zur Verfügung stelle.
Überlege dir vorab, welche neuen Überzeugungen du dir suggerieren möchtest. Suche dir einen Satz, der in dein Unterbewusstsein gelangen darf z.B. “ Ich bin genug ” oder “ Ich vertraue meiner inneren Stimme ” oder “ Zufriedenheit ist mein treuester Begleiter ”.



🌱Schreibe deinen ausgewählten Satz oder deine ausgewählten Sätze immer wieder in dein Journal.

🌱Gestalte dir einen ganz individuellen Screensaver mit diesem Satz für dein Smartphone, dein Tablet und/ oder deinen Laptop.

🌱Sage dir diesen Satz immer wieder, egal ob laut oder leise. Du kannst ihn auch in deine Meditation einbauen oder dir sagen, wenn du vor dem Spiegel stehst.

🌱Du kannst dir diesen Satz auch einsprechen oder einsprechen lassen und immer wieder anhören.

🌱Gestalte dir schöne Zettel oder Bilder auf denen du den Satz integrierst und hänge sie an Orte, wo du oft bist.



Achte darauf, dass du nicht zu viele Sätze auf einmal wählst. Fange vielleicht erst einmal mit 1-2 Sätzen an. Wenn du diese Sätze liest, sagst, schreibst oder hörst verbinde dich mit dem Gefühl dazu. Wie würde es sich anfühlen, wenn dieser Satz deine Realität darstellt. Nach einiger Zeit wird so sein, dass du den Satz liest, schreibst, sagst oder hörst und du automatisch in dieses Gefühl kommst.
Säe deine eigenen Worte und freue dich schon jetzt auf's Ernten🌱.


Ich wünsche dir einen wundervollen Tag.
Deine Lisa von WORDSEED
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Viele Menschen haben gute Argumente. Trotzdem überzeugen sie andere nicht. Warum? Weil Überzeugungskraft nicht nur davon abhängt, was wir sagen, sondern auch davon, wie wir ein Gespräch beginnen. Wer direkt widerspricht oder mit Gegenargumenten startet, erzeugt häufig Widerstand. Wer hingegen eine Gesprächsatmosphäre schafft, in der sich Menschen gehört und respektiert fühlen, erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass die eigenen Argumente überhaupt aufgenommen werden. Was macht eine gute Argumentation aus? Viele denken bei Argumentation an Fakten, Zahlen und logische Schlussfolgerungen. Diese Elemente sind wichtig. Doch erfolgreiche Kommunikation besteht aus mehr als sachlichen Argumenten. Eine gute Argumentation zeichnet sich dadurch aus, dass sie: respektvoll formuliert ist neugierig statt belehrend wirkt unterschiedliche Perspektiven zulässt Verständnis signalisiert zum Nachdenken einlädt Warum Menschen auf Argumente oft mit Widerstand reagieren Sobald Menschen das Gefühl haben, ihre Meinung werde angegriffen, schalten sie häufig in einen Verteidigungsmodus. Dann geht es nicht mehr um die Sache. Es geht darum, die eigene Position zu schützen. Deshalb ist die Einleitung einer Argumentation oft wichtiger als das Argument selbst. 5 Formulierungen für bessere Argumentationen 1. „Ich habe noch eine andere Perspektive auf das Thema. Ist es okay für dich, wenn ich meinen Gedanken dazu teile?“ Dieser Satz schafft Zustimmung, bevor das eigentliche Argument beginnt. 2. „Ich verstehe deinen Punkt. Gleichzeitig frage ich mich, ob ...“ Eine wertschätzende Möglichkeit, eine andere Sichtweise einzubringen. 3. „Vielleicht übersehe ich etwas. Gleichzeitig nehme ich es so wahr ...“ Diese Formulierung wirkt offen und selbstreflektiert. 4. „Mich würde interessieren, wie du diesen Aspekt siehst ...“ Menschen hören besser zu, wenn sie selbst beteiligt werden. 5. „Eine Sache beschäftigt mich dabei noch ...“ Ein sanfter Einstieg, der Neugier weckt statt Widerstand auszulösen. Die Bedeutung von Neugier in Gesprächen Wer überzeugen möchte, sollte nicht nur reden. Er sollte auch zuhören. Deshalb gehören gute Fragen zu den wichtigsten Werkzeugen erfolgreicher Kommunikation. Zum Beispiel: Was ist dir daran besonders wichtig? Wie bist du zu dieser Meinung gekommen? Welche Erfahrungen spielen dabei eine Rolle? Was wäre aus deiner Sicht die beste Lösung? Die stärksten Argumente entstehen in Verbindung Menschen ändern ihre Meinung selten, weil sie sich unterlegen fühlen. Sie öffnen sich für neue Gedanken häufig erst dann, wenn sie sich verstanden fühlen. Deshalb geht es bei guter Gesprächsführung nicht darum, Diskussionen zu gewinnen. Es geht darum, Räume zu schaffen, in denen unterschiedliche Perspektiven nebeneinander existieren dürfen. Fazit Eine gute Argumentation beginnt nicht mit dem stärksten Argument. Sie beginnt mit Respekt, Interesse und echter Gesprächsbereitschaft. Wer Menschen verstehen möchte, bevor er sie überzeugen will, schafft die Grundlage für konstruktive Gespräche, bessere Beziehungen und nachhaltige Verständigung. Denn oft überzeugt nicht das bessere Argument. Sondern die bessere Art, es einzuleiten.
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