Informationsdefizite sind gesundheitsgefährdend

Lisa Holtmeier • 19. Juli 2019

Warum sind Informationen so wichtig für unsere Gesundheit?

Informationsdefizite sind gesundheitsgefährdend.
Das bestätigte @die_techniker in einer Studie 2016.
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Viele Menschen sind nach wie vor der Überzeugung, dass die Informationsflut über die digitalen Medien zu den häufigsten Krankheitsursachen gehört. Das ist nicht ganz korrekt, vor allem das Informationsdefizit führt zu krankheitsbedingten Ausfällen. Die Informationsflut sorgt zwar auch für Stress und Leistungsdruck, jedoch ist es nicht einzig und allein die Ursache für Fehlzeiten.
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Nun lässt sich die Frage stellen, warum ausgerechnet ein Defizit an Informationen die Menschen erkranken lässt. Dazu ist es sinnvoll, die vier Aufgaben von Informationen näher zu betrachten:
➡️Informationen befriedigen unsere natürliche Neugier
➡️Informationen dienen der Existenzsicherung
➡️Informationen dienen zur Orientierung & geben Sicherheit
➡️Durch Informationen können wir soziale Kontakte knüpfen
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In den Coachingeinheiten, die ich in Unternehmen gebe, ist der häufigste Grund für Unzufriedenheit und für eine hohe Kranken- und Fluktuationsrate, eine geringe Informationsdichte. Viele Mitarbeiter haben zu wenig Informationen über Abläufe und Vorkommnisse. 🤷‍♂️🤷‍♀️
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Was lässt sich dagegen tun? Ganz klar gibt es nur eine Lösung – KOMMUNIKATION! Das Schaffen einer transparenten Kommunikationspolitik ist unabdingbar, um Mitarbeiter an das Unternehmen zu binden und sie langfristig gesund, motiviert und zufrieden zu halten.
Informationslücken lassen viel Spielraum für Interpretationen. Das ist das einfachste Beispiel zur Entstehung von Missverständnissen. Unser Gehirn versucht Lücken durch Interpretationen zu schließen, damit unser „Bild“ von der Situation vollständig wird.
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Ganz allgemein ist eine transparente Kommunikationspolitik geprägt von der Qualität und der Quantität der Kommunikation, also einer regelmäßigen und effektiven Kommunikation.
Tipps für den Aufbau einer transparenten Kommunikationspolitik:
Verabredet regelmäßige Termine und einen klaren Plan, nach dem kommuniziert wird.
Alle in der Abteilung oder im Unternehmen sollten immer auf dem gleichen Informationsstand sein.
Besonders effektiv ist es gemeinsam im Team zu überlegen, wie eine transparente Kommunikationskultur hergestellt werden kann.
Leitfragen dafür könnten sein:
Wo befinden sich Informationslecks?
An welchen Stellen läuft es gut?
Wie könnte man gemeinsam daran arbeiten, dass Informationen noch mehr im Fluss sind?
Über welches Medium ist Kommunikation am effektivsten?
Wie können wir uns regelmäßig Feedback über den Informationsfluss geben?
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Kennst du das Gefühl nicht ausreichend informiert zu sein?
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Kommunikative Grüße und High Five!
Deine Lisa von WORDSEED
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Viele Menschen haben gute Argumente. Trotzdem überzeugen sie andere nicht. Warum? Weil Überzeugungskraft nicht nur davon abhängt, was wir sagen, sondern auch davon, wie wir ein Gespräch beginnen. Wer direkt widerspricht oder mit Gegenargumenten startet, erzeugt häufig Widerstand. Wer hingegen eine Gesprächsatmosphäre schafft, in der sich Menschen gehört und respektiert fühlen, erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass die eigenen Argumente überhaupt aufgenommen werden. Was macht eine gute Argumentation aus? Viele denken bei Argumentation an Fakten, Zahlen und logische Schlussfolgerungen. Diese Elemente sind wichtig. Doch erfolgreiche Kommunikation besteht aus mehr als sachlichen Argumenten. Eine gute Argumentation zeichnet sich dadurch aus, dass sie: respektvoll formuliert ist neugierig statt belehrend wirkt unterschiedliche Perspektiven zulässt Verständnis signalisiert zum Nachdenken einlädt Warum Menschen auf Argumente oft mit Widerstand reagieren Sobald Menschen das Gefühl haben, ihre Meinung werde angegriffen, schalten sie häufig in einen Verteidigungsmodus. Dann geht es nicht mehr um die Sache. Es geht darum, die eigene Position zu schützen. Deshalb ist die Einleitung einer Argumentation oft wichtiger als das Argument selbst. 5 Formulierungen für bessere Argumentationen 1. „Ich habe noch eine andere Perspektive auf das Thema. Ist es okay für dich, wenn ich meinen Gedanken dazu teile?“ Dieser Satz schafft Zustimmung, bevor das eigentliche Argument beginnt. 2. „Ich verstehe deinen Punkt. Gleichzeitig frage ich mich, ob ...“ Eine wertschätzende Möglichkeit, eine andere Sichtweise einzubringen. 3. „Vielleicht übersehe ich etwas. Gleichzeitig nehme ich es so wahr ...“ Diese Formulierung wirkt offen und selbstreflektiert. 4. „Mich würde interessieren, wie du diesen Aspekt siehst ...“ Menschen hören besser zu, wenn sie selbst beteiligt werden. 5. „Eine Sache beschäftigt mich dabei noch ...“ Ein sanfter Einstieg, der Neugier weckt statt Widerstand auszulösen. Die Bedeutung von Neugier in Gesprächen Wer überzeugen möchte, sollte nicht nur reden. Er sollte auch zuhören. Deshalb gehören gute Fragen zu den wichtigsten Werkzeugen erfolgreicher Kommunikation. Zum Beispiel: Was ist dir daran besonders wichtig? Wie bist du zu dieser Meinung gekommen? Welche Erfahrungen spielen dabei eine Rolle? Was wäre aus deiner Sicht die beste Lösung? Die stärksten Argumente entstehen in Verbindung Menschen ändern ihre Meinung selten, weil sie sich unterlegen fühlen. Sie öffnen sich für neue Gedanken häufig erst dann, wenn sie sich verstanden fühlen. Deshalb geht es bei guter Gesprächsführung nicht darum, Diskussionen zu gewinnen. Es geht darum, Räume zu schaffen, in denen unterschiedliche Perspektiven nebeneinander existieren dürfen. Fazit Eine gute Argumentation beginnt nicht mit dem stärksten Argument. Sie beginnt mit Respekt, Interesse und echter Gesprächsbereitschaft. Wer Menschen verstehen möchte, bevor er sie überzeugen will, schafft die Grundlage für konstruktive Gespräche, bessere Beziehungen und nachhaltige Verständigung. Denn oft überzeugt nicht das bessere Argument. Sondern die bessere Art, es einzuleiten.
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