Ungünstige Formulierungen im klinischen Alltag

Lisa Holtmeier • 1. November 2021

Neulich bin ich auf einen Artikel vom Deutschen Ärzteblatt gestoßen, den ich unbedingt mit euch teilen wollte.
💬In diesem Artikel geht darum, dass ärztliche und pflegerische Kommunikation häufig, unbeabsichtigte, negative Suggestionen enthalten und somit eine Noceboantwort auslösen können.
Um dieses Phänomen mit Beispielen zu belegen wurden die o.g. Situationen geschildert.
Als ich diese Beispiele gelesen habe, war mir sofort klar, dass ich sie mit euch teilen muss.

Zuerst möchte ich festhalten, dass ich es gut finde, dass das deutsche Ärzteblatt über den Noceboeffekt ausgelöst durch Kommunikation aufklärt. Die Placeboforschung schreitet ja, Gott sei Dank, voran!🤗
Ich möchte betonen, dass der Artikel von 2012 ist und sich in der Zwischenzeit einiges in der Kommunikation getan hat, allerdings, meiner Meinung nach, noch nicht genug. Der Placeboeffekt, der durch gesunde Kommunikation ausgelöst werden kann, findet noch zu wenig Raum in der Interaktion zwischen
➡️Pflegepersonal & Patient*innen
➡️Ärzteschaft & Patient*innen
➡️Therapeut*innen & Patient*innen
➡️usw.


Ich denke, dass alle Berufsgruppen noch mehr über den Placeboeffekt z.B. in der Kommunikation lernen dürfen und wie dieser, ethisch vertretbar wohlgemerkt, in der Interaktion genutzt werden kann. Ein super spannendes Thema, welches in der gesunden Kommunikation auf jeden Fall zuhause ist. Leider wird darüber noch zu wenig berichtet. Darüber aufzuklären steht auf meiner Fahne🚩. Unterstütze mich gerne, indem du diesen Beitrag teilst🌍.

Ich muss zugeben, dass ich echt lachen musste als ich die Sätze gelesen habe. Es ist echt makaber und eigentlich überhaupt nicht lustig.

🙊Welchen Satz findest du besonders erschreckend? Schreib ihn mir doch gerne in die Kommentare.



Let´s grow!🌱
Deine Lisa von WORDSEED
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