Vier Arten des Zuhörens

Lisa Holtmeier • 5. Juli 2019

Welche Zuhörertypen hast Du in Deinem Umfeld?

Zuhören ist das neue Reden! 💬
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Wir werden tagtäglich mit Reizen überflutet, dass es uns oft schwer fällt uns zu fokussieren und das ist beim Zuhören nun mal elementar.
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Ich möchte dir verschiedene Möglichkeiten des Zuhörens vorstellen. Um genau zu sein sind es 4!
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👂passiver Zuhörer
Der Zuhörer wirkt eher abwesend und frustriert den Sprecher. Er sitzt lediglich ruhig da, wenn du Glück hast, schaut er dich an.
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👂selektiver Zuhörer
Der selektive Zuhörer filtert die Informationen und Inhalte raus, die ihn interessieren, der Rest wird ignoriert. Daher werden nicht alle Informationen aufgenommen und es entstehen Informationsdefizite, die auf kurz oder lang zu Stress führen.
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👂aufmerksamer Zuhörer
Der aufmerksame Zuhörer hält Blickkontakt und stellt sogar Fragen. Der Sprecher hat somit das Gefühl offen sprechen zu dürfen. Der aufmerksame Zuhörer fokussiert jedoch nur auf verbale Inhalte somit bleiben wichtige nonverbale Inhalte auf der Strecke.
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👂aktiver Zuhörer
Dieser nimmt alle Elemente einer Botschaft auf: Fakten und Gefühle. Aktives Zuhören ist die einzige Art des Zuhörens, die ermöglicht sich in den Sprecher hineinzuversetzen...das ist gelebte Empathie. Ein aktiver Zuhörer gibt Zwischenlaute wie "ah", "hmm", "okay" und stellt Fragen. Ebenso wiederholt (paraphrasiert) er Inhalte und nickt zustimmend zu. All das macht einen super guten Zuhörer aus 😊
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Um an Informationen zwischen den Zeilen zu gelangen ist das Zuhören so wichtig. Dem aktiven Zuhörer gelingt es an weitaus mehr Informationen zu gelangen als allen anderen Typen.
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Viel Spaß beim Analysen deines Umfeldes!🕵️‍♀️🕵️‍♂️ .
Welche Typen von Zuhörern begegnest du in deinem beruflichen und privaten Umfeld? ✏
Kennst du Menschen, die richtig toll zuhören können?✏
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Ich wünsche dir einen wundervollen Freitag!
High Five!
Deine Lisa von WORDSEED 🚀

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„Du bist einfach großartig.“ Klingt schön. Und trotzdem fühlt es sich manchmal seltsam an. Warum? Weil viele Komplimente nicht verbinden – sondern subtil Druck erzeugen. Am 02.03. ist Welttag des Kompliments. Doch statt mehr Nettigkeiten zu verteilen, lohnt sich eine wichtigere Frage: Was macht ein aufrichtiges Kompliment wirklich gesundheitsförderlich? Als Begründerin der gesunden Kommunikation erlebe ich täglich: Worte wirken. Immer. Und sie wirken biologisch. Was passiert im Gehirn, wenn wir Wertschätzung erleben? Studien aus der Sozial- und Neurowissenschaft zeigen: Soziale Anerkennung aktiviert das Belohnungssystem (Dopamin-Ausschüttung). Wertschätzung senkt Stressmarker wie Cortisol. Zugehörigkeit wirkt als Schutzfaktor gegen psychische Belastung. Positive soziale Rückmeldungen erhöhen Kooperationsbereitschaft. Kurz gesagt: Ein echtes Kompliment ist keine Höflichkeitsgeste. Es ist eine Intervention ins Nervensystem. Menschen brauchen nicht nur Nahrung und Schlaf. Sie brauchen soziale Resonanz. Warum viele Komplimente unbewusst Druck machen „Du bist immer so stark.“ „Du bist perfekt für diese Rolle.“ „Du bist so schön unkompliziert.“ Solche Aussagen klingen wertschätzend – und können trotzdem Stress erzeugen. Warum? Weil sie Identität festschreiben. Unser Nervensystem registriert: Erwartung Bewertung Rollenfixierung Das kann psychologische Sicherheit reduzieren. Gesunde Kommunikation bedeutet deshalb nicht: mehr loben. Sondern bewusster sprechen. Diese Form der wertschätzenden Kommunikation wirkt gesundheitsförderlicher, weil sie vier zentrale Schutzfaktoren stärkt: 1. Psychologische Sicherheit Wenn Menschen nicht bewertet, sondern in ihrer Wirkung gesehen werden, sinkt der innere Druck. Psychologische Sicherheit ist einer der wichtigsten Faktoren für gesunde Teams und stabile Beziehungen. 2. Selbstwirksamkeit Konkrete Rückmeldungen zeigen: „Ich bewirke etwas.“ Selbstwirksamkeit ist ein zentraler Resilienzfaktor und schützt vor Erschöpfung. 3. Soziale Verbundenheit Das Gefühl, gesehen zu werden, aktiviert Bindungssysteme im Gehirn. Verbundenheit reduziert Stressreaktionen und fördert emotionale Stabilität. 4. Identitätsstabilität ohne Rollenfixierung Ich-Botschaften schreiben niemanden fest. Sie lassen Entwicklung zu. Das schafft Freiheit statt Erwartungsdruck. 5 Sätze für ein aufrichtiges Kompliment Hier sind fünf Beispiele für gesundheitsförderliche Komplimente – inspiriert vom 5-Sätze-Freitag: „Ich fühle mich von dir ernst genommen.“ „Ich empfinde unsere Zusammenarbeit als wertschätzend.“ „Deine Art zu denken erweitert meinen Blick.“ „Das Gespräch mit dir hat mir gutgetan.“ „Mich inspiriert, wie ruhig du bleibst, auch wenn es hektisch wird.“ Sie sind: konkret wirkungsorientiert beziehungsstärkend regulierend Komplimente im Beruf: Warum sie Führung verändern Gerade im Business-Kontext wird Wertschätzung oft funktional eingesetzt. Doch gesunde Führung bedeutet: Nicht Motivation erzeugen. Sondern Menschen stabilisieren. Wenn Führungskräfte sagen: „Ich fühle mich durch deine Klarheit gut orientiert“ statt „Du bist eine starke Führungskraft“ … entsteht weniger Leistungsdruck und mehr Vertrauen. Und Vertrauen ist ein Gesundheitsfaktor. Fazit: Worte sind Biochemie Ein aufrichtiges Kompliment ist kein netter Zusatz. Es ist Beziehungsarbeit. Es ist Gesundheitsprävention. Gesunde Kommunikation beginnt dort, wo wir Wirkung bewusst gestalten. Am Welttag des Kompliments können wir uns deshalb fragen: Möchte ich bewerten? Oder verbinden? Nicht größer loben, sondern klarer wahrnehmen. Let’s grow. Deine Lisa von WORDSEED
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