5 Tipps um Gespräche pünktlich zu beenden

Lisa Holtmeier • 12. April 2021

Heute möchte ich mit dir 5 Tipps teilen, wie du Gespräche/ Meetings/ Therapieeinheiten o.ä. pünktlich beenden kannst💬⏰.


🌱Bedanke dich für das Gespräch. Das signalisiert deinem Gegenüber, dass sich das Gespräch oder das Meeting dem Ende neigt. “Vielen Dank für Ihre Zeit/ Ihr Vertrauen/ das Gespräch”. Du kannst natürlich noch etwas zusammenfassendes oder eine Vereinbarung hinzufügen.

🌱Kündige das Gesprächsende an.
“So, wir haben jetzt noch 5 Minuten zur freien Verfügung…”
“Ich möchte mir die letzten 7 Minuten Zeit nehmen für…”

🌱Stecke zu Beginn einen zeitlichen Rahmen. Das schafft Orientierung & gibt Sicherheit.
“Wir haben nun 45 Minuten Zeit, um folgendes zu besprechen…”
“Ich nehme mir heute 60 Minuten Zeit, um mit Ihnen…”
“Für das Meeting/ die Teamsitzung sind 40 Minuten vorgesehen…”

🌱Verweise auf dem Folgetermin. Entweder auf den nächsten Termin mit der Person oder auf deinen eigenen Folgetermin.
“Ich habe nun den nächsten Termin. Ich freue mich auf das nächste Gespräch mit Ihnen.”
“Für dieses wichtige Thema möchte ich mir in der nächsten Einheit/ im nächsten Gespräch/ Meeting in Ruhe Zeit nehmen.”

🌱Zentriere das Gespräch mit einer Frage oder dem einen Anliegen.
“Ich möchte mir die letzten 10 Minuten Zeit nehmen, um die eine Frage zu klären, die Ihnen noch besonders auf der Seele liegt.”
“Zum Schluss ist es mir wichtig das Anliegen zu klären, was Ihnen jetzt noch besonders am Herzen liegt.”
“Sie haben die letzten 5 Minuten noch die Möglichkeit mit mir die eine Sache zu besprechen, die Ihnen besonders wichtig ist.”


Viel Spaß mit den Inspirationen 🤸‍♀️🎉.
Am Mittwoch in der Podcastfolge wird es darum gehen, wie du mehr freie Zeit gewinnst 😊.
➡️Fällt es dir eher leicht ein Gespräch pünktlich zu beenden oder hast du damit ab und zu Schwierigkeiten?


Ich wünsche dir einen wundervollen Tag.
Deine Lisa von WORDSEED
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Viele Menschen haben gute Argumente. Trotzdem überzeugen sie andere nicht. Warum? Weil Überzeugungskraft nicht nur davon abhängt, was wir sagen, sondern auch davon, wie wir ein Gespräch beginnen. Wer direkt widerspricht oder mit Gegenargumenten startet, erzeugt häufig Widerstand. Wer hingegen eine Gesprächsatmosphäre schafft, in der sich Menschen gehört und respektiert fühlen, erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass die eigenen Argumente überhaupt aufgenommen werden. Was macht eine gute Argumentation aus? Viele denken bei Argumentation an Fakten, Zahlen und logische Schlussfolgerungen. Diese Elemente sind wichtig. Doch erfolgreiche Kommunikation besteht aus mehr als sachlichen Argumenten. Eine gute Argumentation zeichnet sich dadurch aus, dass sie: respektvoll formuliert ist neugierig statt belehrend wirkt unterschiedliche Perspektiven zulässt Verständnis signalisiert zum Nachdenken einlädt Warum Menschen auf Argumente oft mit Widerstand reagieren Sobald Menschen das Gefühl haben, ihre Meinung werde angegriffen, schalten sie häufig in einen Verteidigungsmodus. Dann geht es nicht mehr um die Sache. Es geht darum, die eigene Position zu schützen. Deshalb ist die Einleitung einer Argumentation oft wichtiger als das Argument selbst. 5 Formulierungen für bessere Argumentationen 1. „Ich habe noch eine andere Perspektive auf das Thema. Ist es okay für dich, wenn ich meinen Gedanken dazu teile?“ Dieser Satz schafft Zustimmung, bevor das eigentliche Argument beginnt. 2. „Ich verstehe deinen Punkt. Gleichzeitig frage ich mich, ob ...“ Eine wertschätzende Möglichkeit, eine andere Sichtweise einzubringen. 3. „Vielleicht übersehe ich etwas. Gleichzeitig nehme ich es so wahr ...“ Diese Formulierung wirkt offen und selbstreflektiert. 4. „Mich würde interessieren, wie du diesen Aspekt siehst ...“ Menschen hören besser zu, wenn sie selbst beteiligt werden. 5. „Eine Sache beschäftigt mich dabei noch ...“ Ein sanfter Einstieg, der Neugier weckt statt Widerstand auszulösen. Die Bedeutung von Neugier in Gesprächen Wer überzeugen möchte, sollte nicht nur reden. Er sollte auch zuhören. Deshalb gehören gute Fragen zu den wichtigsten Werkzeugen erfolgreicher Kommunikation. Zum Beispiel: Was ist dir daran besonders wichtig? Wie bist du zu dieser Meinung gekommen? Welche Erfahrungen spielen dabei eine Rolle? Was wäre aus deiner Sicht die beste Lösung? Die stärksten Argumente entstehen in Verbindung Menschen ändern ihre Meinung selten, weil sie sich unterlegen fühlen. Sie öffnen sich für neue Gedanken häufig erst dann, wenn sie sich verstanden fühlen. Deshalb geht es bei guter Gesprächsführung nicht darum, Diskussionen zu gewinnen. Es geht darum, Räume zu schaffen, in denen unterschiedliche Perspektiven nebeneinander existieren dürfen. Fazit Eine gute Argumentation beginnt nicht mit dem stärksten Argument. Sie beginnt mit Respekt, Interesse und echter Gesprächsbereitschaft. Wer Menschen verstehen möchte, bevor er sie überzeugen will, schafft die Grundlage für konstruktive Gespräche, bessere Beziehungen und nachhaltige Verständigung. Denn oft überzeugt nicht das bessere Argument. Sondern die bessere Art, es einzuleiten.
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