Kommunikativer Gesundheits-Check-up

Lisa Holtmeier • 5. August 2020

Wie du mit deiner täglichen Kommunikation deine Gesundheit fördern kannst

Kommunikativer Gesundheits-Check-up💉💊

Dr. Lisa👩‍⚕️ hat Kommunikation mal unter die Gesundheitslupe genommen und für dich einige Tipps auf Lager, wie du deine Gesundheit mittels Kommunikation im Alltag fördern kannst:

💬Sprich Wertschätzung aus - es macht auch dich zufrieden
💬Führe einen motivierenden und liebevollen inneren Dialog - damit stärkst du dein Selbstvertrauen, deine Motivation und deine Selbstsicherheit
💬Rege dich weniger auf - damit senkst du dein Stresslevel und somit deinen Blutdruck, deine Herzfrequenz usw.
💬Frage dich nicht warum etwas passiert, sondern wie du damit umgehen kannst. Lösungsorientierung ist gesünder als Problemorientierung.
💬Stelle mehr Fragen und nimm Aussagen nicht einfach so hin - Informationen geben in der Regel Sicherheit
💬Höre achtsam zu, fokussiere dich auf das Gespräch
💬Lobe dich und andere- das fördert die Oxytocin, Dopamin und Endorphin Ausschüttung
💬Vermeide strenge innere Dialoge - hör auf dich selbst fertig zu machen
💬Lege dir Notfallsätze zurecht, falls du in Situationen kommst, in denen du gestresst bist oder sonst nicht wusstest, was du sagen solltest
💬Leite dich verbal an, um dir Struktur zu geben und dich somit besser fokussieren zu können. Du sorgst damit für mehr Klarheit
💬Bereite dich auf besonders wichtige oder anspruchsvolle Gespräche vor. Gehe dafür das Gespräch schon einmal gedanklich oder im inneren Dialog durch
💬Ziehe mittel nonverbaler und verbaler Kommunikation deine Grenzen. Nimm dich selbst in Schutz. Lass dich nicht mehr leersaugen, sondern achte auf dich.
💬Kommentiere deine Gedanken, indem du dich fragst “Ist das die Wahrheit, was ich denke?” oder “Ist dieser Gedanke gerade förderlich für mich?”
💬Sei für dich da und rede beruhigend auf dich ein. In Stress- und Angstsituation, in denen du möglicherweise alleine bist, bist du in Wirklichkeit gar nicht alleine - du hast dich! Rede dir Mut zu. Sage dir, dass alles gut wird.
💬Starte jeden Tag mit einem oder zwei Sätzen, die dir Mut machen. Meinen Satz hast du vielleicht in der Story schon entdeckt.

Kommunikation stärkt Bindungen. Stärke die Bindung zu dir❤️. Du hast mit deinen Worten eine so wahnsinnige Macht auf deine psychische und physische Gesundheit. Nutze das für dich! Es kann dich so sehr nach vorne bringen!🔝🎉


Ich wünsche dir einen grandiosen Mittwoch!
Deine Lisa von WORDSEED

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„Du bist einfach großartig.“ Klingt schön. Und trotzdem fühlt es sich manchmal seltsam an. Warum? Weil viele Komplimente nicht verbinden – sondern subtil Druck erzeugen. Am 02.03. ist Welttag des Kompliments. Doch statt mehr Nettigkeiten zu verteilen, lohnt sich eine wichtigere Frage: Was macht ein aufrichtiges Kompliment wirklich gesundheitsförderlich? Als Begründerin der gesunden Kommunikation erlebe ich täglich: Worte wirken. Immer. Und sie wirken biologisch. Was passiert im Gehirn, wenn wir Wertschätzung erleben? Studien aus der Sozial- und Neurowissenschaft zeigen: Soziale Anerkennung aktiviert das Belohnungssystem (Dopamin-Ausschüttung). Wertschätzung senkt Stressmarker wie Cortisol. Zugehörigkeit wirkt als Schutzfaktor gegen psychische Belastung. Positive soziale Rückmeldungen erhöhen Kooperationsbereitschaft. Kurz gesagt: Ein echtes Kompliment ist keine Höflichkeitsgeste. Es ist eine Intervention ins Nervensystem. Menschen brauchen nicht nur Nahrung und Schlaf. Sie brauchen soziale Resonanz. Warum viele Komplimente unbewusst Druck machen „Du bist immer so stark.“ „Du bist perfekt für diese Rolle.“ „Du bist so schön unkompliziert.“ Solche Aussagen klingen wertschätzend – und können trotzdem Stress erzeugen. Warum? Weil sie Identität festschreiben. Unser Nervensystem registriert: Erwartung Bewertung Rollenfixierung Das kann psychologische Sicherheit reduzieren. Gesunde Kommunikation bedeutet deshalb nicht: mehr loben. Sondern bewusster sprechen. Diese Form der wertschätzenden Kommunikation wirkt gesundheitsförderlicher, weil sie vier zentrale Schutzfaktoren stärkt: 1. Psychologische Sicherheit Wenn Menschen nicht bewertet, sondern in ihrer Wirkung gesehen werden, sinkt der innere Druck. Psychologische Sicherheit ist einer der wichtigsten Faktoren für gesunde Teams und stabile Beziehungen. 2. Selbstwirksamkeit Konkrete Rückmeldungen zeigen: „Ich bewirke etwas.“ Selbstwirksamkeit ist ein zentraler Resilienzfaktor und schützt vor Erschöpfung. 3. Soziale Verbundenheit Das Gefühl, gesehen zu werden, aktiviert Bindungssysteme im Gehirn. Verbundenheit reduziert Stressreaktionen und fördert emotionale Stabilität. 4. Identitätsstabilität ohne Rollenfixierung Ich-Botschaften schreiben niemanden fest. Sie lassen Entwicklung zu. Das schafft Freiheit statt Erwartungsdruck. 5 Sätze für ein aufrichtiges Kompliment Hier sind fünf Beispiele für gesundheitsförderliche Komplimente – inspiriert vom 5-Sätze-Freitag: „Ich fühle mich von dir ernst genommen.“ „Ich empfinde unsere Zusammenarbeit als wertschätzend.“ „Deine Art zu denken erweitert meinen Blick.“ „Das Gespräch mit dir hat mir gutgetan.“ „Mich inspiriert, wie ruhig du bleibst, auch wenn es hektisch wird.“ Sie sind: konkret wirkungsorientiert beziehungsstärkend regulierend Komplimente im Beruf: Warum sie Führung verändern Gerade im Business-Kontext wird Wertschätzung oft funktional eingesetzt. Doch gesunde Führung bedeutet: Nicht Motivation erzeugen. Sondern Menschen stabilisieren. Wenn Führungskräfte sagen: „Ich fühle mich durch deine Klarheit gut orientiert“ statt „Du bist eine starke Führungskraft“ … entsteht weniger Leistungsdruck und mehr Vertrauen. Und Vertrauen ist ein Gesundheitsfaktor. Fazit: Worte sind Biochemie Ein aufrichtiges Kompliment ist kein netter Zusatz. Es ist Beziehungsarbeit. Es ist Gesundheitsprävention. Gesunde Kommunikation beginnt dort, wo wir Wirkung bewusst gestalten. Am Welttag des Kompliments können wir uns deshalb fragen: Möchte ich bewerten? Oder verbinden? Nicht größer loben, sondern klarer wahrnehmen. Let’s grow. Deine Lisa von WORDSEED
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