Welchen Rahmen steckst du dir mit deiner Kommunikation?

Lisa Holtmeier • 7. August 2020

Begrenzt du dich?

Begrenzt du dich?

Stell dir vor, dass du mit jedem deiner Worte einen Rahmen steckst. Einen Rahmen, in dem du dich bewegst. Deine Worte führen zu Emotionen und Emotionen sind die Basis für Bewegungen in dir. Also steckst du auch deinen Rahmen, indem du dich bewegst.
Entweder du steckst einen sehr flexiblen und weiten Rahmen und eröffnest dir somit eine Menge Möglichkeiten oder du steckst dir einen sehr engen, unflexiblen Rahmen, in dem du kaum Platz zum Atmen hast und dir alles zu viel wird. Du darfst wählen: Fülle oder Mangel!?
Wenn du dich nicht limitierst, kann dich nichts und niemand limitieren.
Achte auf deine Worte, sie entscheiden darüber, was für dich möglich erscheint und was nicht. Ich möchte damit nicht sagen, dass du bereits wissen musst, wie du etwas erreichst oder dir tausendprozentig sicher bist, dass du es erreichst. Wir können schließlich alle nicht hellsehen. Ich möchte dich lediglich darauf hinweisen, dass du dir die Möglichkeiten einräumen kannst. Auch, wenn du noch nicht weißt wie etwas funktionieren oder umzusetzen sein könnte, solltest du deine Worte dahingehend ausrichten, dass es sicherlich eine Möglichkeit geben wird.

In meinen Einzelcoachings stelle ich immer wieder fest, dass meine Coachees sich zu Beginn mit ihrer Sprache limitieren.
“Ich könnte es versuchen…” - Versuchst du es oder nicht? Bleibt es beim Versuchen oder setzt du es nachhaltig um?
“Ich sollte XY tun…” - Solltest du es tun? Möchtest du es tun? Oder willst du es unbedingt tun?
Das klingt vielleicht ein bisschen hart, jedoch sind es gewaltige Unterschiede, insbesondere für deinen nachhaltigen Erfolg.

Wir richten uns mit unserer Kommunikation aus.
Wir lenken durch unserer Worte unseren Fokus.
Wir bestimmen durch unsere Art der Kommunikation, wohin wir unsere Energie fließen lassen.
Wir beeinflussen maßgeblich unser Mindset (dynamisches oder starres Mindset).


Achte auf deine Worte! Fang an dich zu korrigieren, wenn du merkst, dass du deinen Rahmen zu eng steckst. Gestalte deinen eigen Rahmen, deine eigene Welt. Mach sie groß & bunt, wenn du magst🤹‍♀️.


Ich wünsche dir einen sonnigen Start ins Wochenende!
Deine Lisa von WORDSEED
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Warum gutes Feedback oft schon an den ersten Worten scheitert „Ich will nicht zu pingelig sein, aber ...“ Kennst du solche Formulierungen? Viele Menschen entschuldigen ihr Feedback, bevor sie es überhaupt ausgesprochen haben. Besonders Führungskräfte, Praxisinhaber*innen und Menschen, die niemanden verletzen möchten, nutzen solche Einleitungen regelmäßig. Das Problem: Wer sein Feedback vorab abschwächt, signalisiert unbewusst Unsicherheit. Dabei ist konstruktives Feedback eine der wichtigsten Grundlagen für gesunde Kommunikation, gute Zusammenarbeit und persönliches Wachstum. Warum wir Feedback oft abschwächen Die meisten Menschen haben nicht gelernt, Feedback klar und wertschätzend zu formulieren. Stattdessen versuchen sie häufig: Konflikte zu vermeiden Ablehnung zu verhindern besonders freundlich zu wirken niemanden zu verletzen Das führt dazu, dass wichtige Botschaften unnötig abgeschwächt werden. 1. Statt: „Ich will nicht zu pingelig sein, aber ...“ Besser: „Mir ist ein Detail aufgefallen, das ich gern mit dir besprechen möchte.“ Diese Formulierung wirkt klar, respektvoll und professionell. 2. Statt: „Das ist jetzt nicht böse gemeint, aber ...“ Besser: „Ich möchte etwas ansprechen, das mir aufgefallen ist.“ Wer ankündigt, dass etwas „nicht böse gemeint“ ist, erzeugt häufig genau die gegenteilige Erwartung. 3. Statt: „Ich hoffe, es ist okay, wenn ich das so offen anspreche ...“ Besser: „Ich möchte etwas offen ansprechen.“ Offene Kommunikation braucht keine Entschuldigung. 4. Statt: „Ich finde soweit alles gut, aber ...“ Besser: „Besonders gelungen finde ich XY. Gleichzeitig habe ich noch einen Gedanken zu ...“ Das Wort „aber“ löscht oft alles, was davor gesagt wurde. Deshalb ist es sinnvoll, Anerkennung und Entwicklungsideen bewusst nebeneinander stehen zu lassen. 5. Statt: „Das ist echt nicht schlecht.“ Besser: „Das ist richtig gelungen.“ Menschen profitieren von konkretem und eindeutigem Lob. Gute Feedbackgespräche beginnen mit klarer Sprache Gesunde Kommunikation bedeutet nicht, alles weichzuspülen. Gesunde Kommunikation bedeutet, Dinge klar anzusprechen, ohne andere abzuwerten oder die eigene Botschaft kleinzumachen. Denn oft entscheidet nicht der Inhalt darüber, wie Feedback ankommt. Sondern die ersten Worte. Fazit Wer Feedback geben möchte, muss sich dafür nicht entschuldigen. Je klarer und wertschätzender wir kommunizieren, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass unser Gegenüber zuhören, verstehen und sich weiterentwickeln kann. Gutes Feedback beginnt häufig mit einer kleinen Veränderung der Wortwahl – und genau diese Veränderung kann einen großen Unterschied machen.
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