Neun Module - Gesunde Kommunikation in Elterngesprächen

Lisa Holtmeier • 22. April 2021

Ich möchte dir heute die 9 Module vorstellen aus die mein neuer online Kurs “gesunde Kommunikation in Elterngesprächen” besteht. Die Module sind über die Jahre mehr und mehr gewachsen 🤗.
Der Kurs basiert auf den größten Herausforderungen im praktischen Alltag. Die meist gestellten Fragen aus Fortbildungen, Praxiscoachings usw werden in diesem Kurs beantwortet🤩.

🌱 Modul 1: Erstgespräch (Was tue ich, wenn die Eltern im Erstgespräch schildern, dass ALLES problematisch ist?)
🌱 Modul 2: Zielsetzungen (Wie kann ich reagieren, wenn Eltern die Zielsetzung immer wieder neu definieren oder ändern möchten?)
🌱 Modul 3: Transfer der Inhalte (Wie kann ich die Eltern unterstützen den Transfer ins häusliche Umfeld zu meistern?)
🌱 Modul 4: Erwartungshaltung (Wie kann ich mit sehr hohen, vielleicht auch utopischen Erwartungshaltungen umgehen? Was ist mit meiner eigenen Erwartungshaltung?)
🌱 Modul 5: Negative Sprachmuster & Gesunde Worte (Wie kann ich reagieren, wenn Eltern negativ über ihr Kind sprechen im Beisein des Kindes? Welches Zauberwort kann mich in solchen Situationen optimal unterstützen und zugleich auch den Eltern eine Hilfestellung geben?)
🌱 Modul 6: Kommunikationswege (Wie kann ich einen Informationsfluss gewährleisten, wenn die Eltern das Kind nicht persönlich in die Therapie begleiten?)
🌱 Modul 7: Grenze erreicht (Wie kann ich das Gespräch mit den Eltern führen, wenn ich merke, dass wir in der Therapie nicht weiterkommen und nun eine andere Disziplin besser helfen könnte? Wie gehe ich mit Enttäuschungen und Frustration um?)
🌱 Modul 8: Red flags (Wann ist genug genug? Wann sollte ich die Behandlung abbrechen? Wann macht es keinen Sinn mehr weiterhin tolerant, verständnisvoll und empathisch aufzuklären? ...und wie führe ich so ein Gespräch?)
🌱 Modul 9: Abschlussgedanken


Ich freue mich dich im online Kurs begrüßen zu dürfen. Du hast 12 Monate Zugriff auf alle Inhalte. Der Kurs ist ab 26.04.2021 freigeschaltet🎉🎉🎉. Ein Jahr Arbeit, ganz viel Liebe, unendliche viele praxisnahe Inspirationen und vieles mehr warten auf dich! Hier findest du mehr Infos.


Ich wünsche dir einen wundervollen Tag.
Deine Lisa von WORDSEED
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„Du bist einfach großartig.“ Klingt schön. Und trotzdem fühlt es sich manchmal seltsam an. Warum? Weil viele Komplimente nicht verbinden – sondern subtil Druck erzeugen. Am 02.03. ist Welttag des Kompliments. Doch statt mehr Nettigkeiten zu verteilen, lohnt sich eine wichtigere Frage: Was macht ein aufrichtiges Kompliment wirklich gesundheitsförderlich? Als Begründerin der gesunden Kommunikation erlebe ich täglich: Worte wirken. Immer. Und sie wirken biologisch. Was passiert im Gehirn, wenn wir Wertschätzung erleben? Studien aus der Sozial- und Neurowissenschaft zeigen: Soziale Anerkennung aktiviert das Belohnungssystem (Dopamin-Ausschüttung). Wertschätzung senkt Stressmarker wie Cortisol. Zugehörigkeit wirkt als Schutzfaktor gegen psychische Belastung. Positive soziale Rückmeldungen erhöhen Kooperationsbereitschaft. Kurz gesagt: Ein echtes Kompliment ist keine Höflichkeitsgeste. Es ist eine Intervention ins Nervensystem. Menschen brauchen nicht nur Nahrung und Schlaf. Sie brauchen soziale Resonanz. Warum viele Komplimente unbewusst Druck machen „Du bist immer so stark.“ „Du bist perfekt für diese Rolle.“ „Du bist so schön unkompliziert.“ Solche Aussagen klingen wertschätzend – und können trotzdem Stress erzeugen. Warum? Weil sie Identität festschreiben. Unser Nervensystem registriert: Erwartung Bewertung Rollenfixierung Das kann psychologische Sicherheit reduzieren. Gesunde Kommunikation bedeutet deshalb nicht: mehr loben. Sondern bewusster sprechen. Diese Form der wertschätzenden Kommunikation wirkt gesundheitsförderlicher, weil sie vier zentrale Schutzfaktoren stärkt: 1. Psychologische Sicherheit Wenn Menschen nicht bewertet, sondern in ihrer Wirkung gesehen werden, sinkt der innere Druck. Psychologische Sicherheit ist einer der wichtigsten Faktoren für gesunde Teams und stabile Beziehungen. 2. Selbstwirksamkeit Konkrete Rückmeldungen zeigen: „Ich bewirke etwas.“ Selbstwirksamkeit ist ein zentraler Resilienzfaktor und schützt vor Erschöpfung. 3. Soziale Verbundenheit Das Gefühl, gesehen zu werden, aktiviert Bindungssysteme im Gehirn. Verbundenheit reduziert Stressreaktionen und fördert emotionale Stabilität. 4. Identitätsstabilität ohne Rollenfixierung Ich-Botschaften schreiben niemanden fest. Sie lassen Entwicklung zu. Das schafft Freiheit statt Erwartungsdruck. 5 Sätze für ein aufrichtiges Kompliment Hier sind fünf Beispiele für gesundheitsförderliche Komplimente – inspiriert vom 5-Sätze-Freitag: „Ich fühle mich von dir ernst genommen.“ „Ich empfinde unsere Zusammenarbeit als wertschätzend.“ „Deine Art zu denken erweitert meinen Blick.“ „Das Gespräch mit dir hat mir gutgetan.“ „Mich inspiriert, wie ruhig du bleibst, auch wenn es hektisch wird.“ Sie sind: konkret wirkungsorientiert beziehungsstärkend regulierend Komplimente im Beruf: Warum sie Führung verändern Gerade im Business-Kontext wird Wertschätzung oft funktional eingesetzt. Doch gesunde Führung bedeutet: Nicht Motivation erzeugen. Sondern Menschen stabilisieren. Wenn Führungskräfte sagen: „Ich fühle mich durch deine Klarheit gut orientiert“ statt „Du bist eine starke Führungskraft“ … entsteht weniger Leistungsdruck und mehr Vertrauen. Und Vertrauen ist ein Gesundheitsfaktor. Fazit: Worte sind Biochemie Ein aufrichtiges Kompliment ist kein netter Zusatz. Es ist Beziehungsarbeit. Es ist Gesundheitsprävention. Gesunde Kommunikation beginnt dort, wo wir Wirkung bewusst gestalten. Am Welttag des Kompliments können wir uns deshalb fragen: Möchte ich bewerten? Oder verbinden? Nicht größer loben, sondern klarer wahrnehmen. Let’s grow. Deine Lisa von WORDSEED
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