Sätze, die du sagen kannst, wenn du dich nicht kostenfrei arbeiten möchtest
Lisa Holtmeier • 5. Juli 2024

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Für viele Menschen ist es absoluter Stress für ihren Wert und ihre Bedürfnisse einzustehen. Insbesondere wenn es um das Thema Geld geht, wissen einige nicht so richtig, was sie in solchen Situationen sagen können. Deshalb habe ich dir 6 Inspirationen mitgebracht, was du freundlich sagen kannst, wenn du nicht kostenfrei arbeiten möchtest.
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- “Danke für dein Interesse. Ich kann dir gern ein Angebot dafür erstellen."
- “Ich schätze den Kontakt mit dir/euch sehr. Zurzeit habe ich keine freien Kapazitäten für kostenfreie Projekte/ Zusammenarbeiten.”
- “Vielen Dank für den Vertrauensvorschuss. Das klingt nach einem spannenden Projekt. Welches Budget habt ihr dafür vorgesehen?”
- “Danke für das Angebot. Gern unterstütze ich euch bei eurem Projekt. Welchen finanziellen Rahmen habt ihr für die unterstützenden Personen vorgesehen?”
- “Danke für deine Nachricht und dein damit verbundenes Vertrauen. Deinem Thema kann ich hier in den Instagram-Nachrichten nicht gerecht werden, gern kannst du dich hier über mein Coaching/ meine Beratung/ mein Angebot informieren:….”
- “Danke für eure Anfrage! Ich freue mich darüber! Welchen Rahmen habt ihr für das Projekt vorgesehen? Wie genau stellt ihr euch die Umsetzung vor? Ich freue mich über weitere Informationen.”
Welcher Satz ist dein Lieblingssatz? Schreibe mir gern die Zahl in die Kommentare.
Let´s grow! 🌱
Deine Lisa von WORDSEED®
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Viele Menschen haben gute Argumente. Trotzdem überzeugen sie andere nicht. Warum? Weil Überzeugungskraft nicht nur davon abhängt, was wir sagen, sondern auch davon, wie wir ein Gespräch beginnen. Wer direkt widerspricht oder mit Gegenargumenten startet, erzeugt häufig Widerstand. Wer hingegen eine Gesprächsatmosphäre schafft, in der sich Menschen gehört und respektiert fühlen, erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass die eigenen Argumente überhaupt aufgenommen werden. Was macht eine gute Argumentation aus? Viele denken bei Argumentation an Fakten, Zahlen und logische Schlussfolgerungen. Diese Elemente sind wichtig. Doch erfolgreiche Kommunikation besteht aus mehr als sachlichen Argumenten. Eine gute Argumentation zeichnet sich dadurch aus, dass sie: respektvoll formuliert ist neugierig statt belehrend wirkt unterschiedliche Perspektiven zulässt Verständnis signalisiert zum Nachdenken einlädt Warum Menschen auf Argumente oft mit Widerstand reagieren Sobald Menschen das Gefühl haben, ihre Meinung werde angegriffen, schalten sie häufig in einen Verteidigungsmodus. Dann geht es nicht mehr um die Sache. Es geht darum, die eigene Position zu schützen. Deshalb ist die Einleitung einer Argumentation oft wichtiger als das Argument selbst. 5 Formulierungen für bessere Argumentationen 1. „Ich habe noch eine andere Perspektive auf das Thema. Ist es okay für dich, wenn ich meinen Gedanken dazu teile?“ Dieser Satz schafft Zustimmung, bevor das eigentliche Argument beginnt. 2. „Ich verstehe deinen Punkt. Gleichzeitig frage ich mich, ob ...“ Eine wertschätzende Möglichkeit, eine andere Sichtweise einzubringen. 3. „Vielleicht übersehe ich etwas. Gleichzeitig nehme ich es so wahr ...“ Diese Formulierung wirkt offen und selbstreflektiert. 4. „Mich würde interessieren, wie du diesen Aspekt siehst ...“ Menschen hören besser zu, wenn sie selbst beteiligt werden. 5. „Eine Sache beschäftigt mich dabei noch ...“ Ein sanfter Einstieg, der Neugier weckt statt Widerstand auszulösen. Die Bedeutung von Neugier in Gesprächen Wer überzeugen möchte, sollte nicht nur reden. Er sollte auch zuhören. Deshalb gehören gute Fragen zu den wichtigsten Werkzeugen erfolgreicher Kommunikation. Zum Beispiel: Was ist dir daran besonders wichtig? Wie bist du zu dieser Meinung gekommen? Welche Erfahrungen spielen dabei eine Rolle? Was wäre aus deiner Sicht die beste Lösung? Die stärksten Argumente entstehen in Verbindung Menschen ändern ihre Meinung selten, weil sie sich unterlegen fühlen. Sie öffnen sich für neue Gedanken häufig erst dann, wenn sie sich verstanden fühlen. Deshalb geht es bei guter Gesprächsführung nicht darum, Diskussionen zu gewinnen. Es geht darum, Räume zu schaffen, in denen unterschiedliche Perspektiven nebeneinander existieren dürfen. Fazit Eine gute Argumentation beginnt nicht mit dem stärksten Argument. Sie beginnt mit Respekt, Interesse und echter Gesprächsbereitschaft. Wer Menschen verstehen möchte, bevor er sie überzeugen will, schafft die Grundlage für konstruktive Gespräche, bessere Beziehungen und nachhaltige Verständigung. Denn oft überzeugt nicht das bessere Argument. Sondern die bessere Art, es einzuleiten.















