4 Schritte, wenn du dir mehr Wertschätzung wünschst

Lisa Holtmeier • 4. Juni 2024
Wenn du dir mehr Wertschätzung wünschst, gibt es mehrere Schritte, die du unternehmen kannst, um deine Bedürfnisse zu kommunizieren und die Möglichkeit zu schaffen, dass sie erfüllt werden.
Wertschätzung sollte unabhängig von deiner Rolle sein. Sprich als Mitarbeiter*in deinen Führungspersonen gegenüber Wertschätzung aus. Sprich als Führungsperson deinem Team gegenüber Wertschätzung aus. Sprecht euch gegenseitig im Team gegenüber Wertschätzung aus! Warte nicht auf Wertschätzung, fang selbst an, sie zu verteilen!

Schritt 1: Selbstreflexion🪞
Überlege dir, warum du dich nicht ausreichend wertgeschätzt fühlst. Identifiziere konkrete Situationen oder Verhaltensweisen, die dazu geführt haben, dass du dich unterbewertet fühlst.

Schritt 2: Wertschätzung zeigen💐
Zeige anderen gegenüber Wertschätzung und Dankbarkeit. Oft ist Wertschätzung ein gegenseitiger Prozess. Indem du anderen Wertschätzung zeigst, kannst du auch selbst mehr Wertschätzung erhalten.

Schritt 3: Selbstwert stärken❤️
Arbeite an deinem eigenen Selbstwertgefühl und deinem Selbstbewusstsein. Wenn du dich selbst wertschätzt und deine eigenen Leistungen anerkennst, kann es dir leichter fallen, Wertschätzung von anderen anzunehmen. Mache dir ebenfalls bewusst, dass niemand im Außen das kompensieren kann, was dir im Innen fehlt.

Schritt 4: Offene Kommunikation 💬
Sprich offen und ehrlich mit den Mitmenschen in deinem Umfeld darüber, wie du dich fühlst und welche Art von Wertschätzung du dir wünschst. Kommuniziere deine Bedürfnisse klar und konstruktiv.

Let´s grow! 🌱
Deine Lisa von WORDSEED®
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„Du bist einfach großartig.“ Klingt schön. Und trotzdem fühlt es sich manchmal seltsam an. Warum? Weil viele Komplimente nicht verbinden – sondern subtil Druck erzeugen. Am 02.03. ist Welttag des Kompliments. Doch statt mehr Nettigkeiten zu verteilen, lohnt sich eine wichtigere Frage: Was macht ein aufrichtiges Kompliment wirklich gesundheitsförderlich? Als Begründerin der gesunden Kommunikation erlebe ich täglich: Worte wirken. Immer. Und sie wirken biologisch. Was passiert im Gehirn, wenn wir Wertschätzung erleben? Studien aus der Sozial- und Neurowissenschaft zeigen: Soziale Anerkennung aktiviert das Belohnungssystem (Dopamin-Ausschüttung). Wertschätzung senkt Stressmarker wie Cortisol. Zugehörigkeit wirkt als Schutzfaktor gegen psychische Belastung. Positive soziale Rückmeldungen erhöhen Kooperationsbereitschaft. Kurz gesagt: Ein echtes Kompliment ist keine Höflichkeitsgeste. Es ist eine Intervention ins Nervensystem. Menschen brauchen nicht nur Nahrung und Schlaf. Sie brauchen soziale Resonanz. Warum viele Komplimente unbewusst Druck machen „Du bist immer so stark.“ „Du bist perfekt für diese Rolle.“ „Du bist so schön unkompliziert.“ Solche Aussagen klingen wertschätzend – und können trotzdem Stress erzeugen. Warum? Weil sie Identität festschreiben. Unser Nervensystem registriert: Erwartung Bewertung Rollenfixierung Das kann psychologische Sicherheit reduzieren. Gesunde Kommunikation bedeutet deshalb nicht: mehr loben. Sondern bewusster sprechen. Diese Form der wertschätzenden Kommunikation wirkt gesundheitsförderlicher, weil sie vier zentrale Schutzfaktoren stärkt: 1. Psychologische Sicherheit Wenn Menschen nicht bewertet, sondern in ihrer Wirkung gesehen werden, sinkt der innere Druck. Psychologische Sicherheit ist einer der wichtigsten Faktoren für gesunde Teams und stabile Beziehungen. 2. Selbstwirksamkeit Konkrete Rückmeldungen zeigen: „Ich bewirke etwas.“ Selbstwirksamkeit ist ein zentraler Resilienzfaktor und schützt vor Erschöpfung. 3. Soziale Verbundenheit Das Gefühl, gesehen zu werden, aktiviert Bindungssysteme im Gehirn. Verbundenheit reduziert Stressreaktionen und fördert emotionale Stabilität. 4. Identitätsstabilität ohne Rollenfixierung Ich-Botschaften schreiben niemanden fest. Sie lassen Entwicklung zu. Das schafft Freiheit statt Erwartungsdruck. 5 Sätze für ein aufrichtiges Kompliment Hier sind fünf Beispiele für gesundheitsförderliche Komplimente – inspiriert vom 5-Sätze-Freitag: „Ich fühle mich von dir ernst genommen.“ „Ich empfinde unsere Zusammenarbeit als wertschätzend.“ „Deine Art zu denken erweitert meinen Blick.“ „Das Gespräch mit dir hat mir gutgetan.“ „Mich inspiriert, wie ruhig du bleibst, auch wenn es hektisch wird.“ Sie sind: konkret wirkungsorientiert beziehungsstärkend regulierend Komplimente im Beruf: Warum sie Führung verändern Gerade im Business-Kontext wird Wertschätzung oft funktional eingesetzt. Doch gesunde Führung bedeutet: Nicht Motivation erzeugen. Sondern Menschen stabilisieren. Wenn Führungskräfte sagen: „Ich fühle mich durch deine Klarheit gut orientiert“ statt „Du bist eine starke Führungskraft“ … entsteht weniger Leistungsdruck und mehr Vertrauen. Und Vertrauen ist ein Gesundheitsfaktor. Fazit: Worte sind Biochemie Ein aufrichtiges Kompliment ist kein netter Zusatz. Es ist Beziehungsarbeit. Es ist Gesundheitsprävention. Gesunde Kommunikation beginnt dort, wo wir Wirkung bewusst gestalten. Am Welttag des Kompliments können wir uns deshalb fragen: Möchte ich bewerten? Oder verbinden? Nicht größer loben, sondern klarer wahrnehmen. Let’s grow. Deine Lisa von WORDSEED
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