Aufräumen, Struktur & Minimalismus

Lisa Holtmeier • 6. Januar 2021

Aufräumen, Struktur & Minimalismus


...darum soll es in der heutigen Podcastfolge gehen. Wir haben so unglaublich viel Zeug. Unser Gehirn ist permanent reizüberflutet. Dem können wir mit Struktur, Ordnung und Minimalismus entgegenwirken. Insbesondere, wenn wir viel Zeit im Homeoffice verbringen, sollten wir etwas Zeit investieren, um eine reizärmere Umgebung zu schaffen.
Es gibt noch viele weitere gute Gründe für Ordnung, Struktur & Minimalismus.


In der heutigen Folge erfährst du,
🌿welche Vorteile Minimalismus mit sich bringt
🌿Welche Auswirkungen Struktur, Ordnung & Minimalismus auf unsere Gesundheit haben
🌿was du tun kannst, wenn es dir schwerfällt dich von Dingen zu trennen
🌿wie du mit wertvollen Erinnungsstücken umgehen kannst
🌿wann dir Aufräumen besonders gut tut
🌿welche Bereiche du online & offline ausmisten kannst
🌿welche Aufräumstruktur dir helfen kann
🌿was ich beim Thema Aufräumen & Struktur beachte
🌿welche Auswirkungen Minimalismus auf verschiedene Lebensbereiche haben kann


🤩Ich würde mich sehr freuen, wenn du deine Minimalismus Tipps teilst. Vielleicht hast du noch tolle, nachhaltige Ideen, was man mit dem ausgemisteten Zeug machen kann.
Meine Ideen: Spenden, verkaufen, verschenken, ggf. recyceln.
💡Was machst du mit Dingen, die du aussortierst hast?
Falls du etwas gerne abgeben möchtest, dann kannst du es auch gerne in die Kommentare schreiben. Vielleicht finden sich ja Menschen, die das brauchen, was du nicht brauchst. Wenn du etwas bestimmtes suchst, kannst du es auch in die Kommentare schreiben🎉😊.

🤗🙏Ich wäre euch dankbar, wenn ihr eure Minimalismus Tipps mit mir teilen würdet.


Ich wünsche dir viel Spaß beim Hören.


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Ich wünsche dir einen wundervollen Podcastmittwoch.
Deine Lisa von WORDSEED
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„Du bist einfach großartig.“ Klingt schön. Und trotzdem fühlt es sich manchmal seltsam an. Warum? Weil viele Komplimente nicht verbinden – sondern subtil Druck erzeugen. Am 02.03. ist Welttag des Kompliments. Doch statt mehr Nettigkeiten zu verteilen, lohnt sich eine wichtigere Frage: Was macht ein aufrichtiges Kompliment wirklich gesundheitsförderlich? Als Begründerin der gesunden Kommunikation erlebe ich täglich: Worte wirken. Immer. Und sie wirken biologisch. Was passiert im Gehirn, wenn wir Wertschätzung erleben? Studien aus der Sozial- und Neurowissenschaft zeigen: Soziale Anerkennung aktiviert das Belohnungssystem (Dopamin-Ausschüttung). Wertschätzung senkt Stressmarker wie Cortisol. Zugehörigkeit wirkt als Schutzfaktor gegen psychische Belastung. Positive soziale Rückmeldungen erhöhen Kooperationsbereitschaft. Kurz gesagt: Ein echtes Kompliment ist keine Höflichkeitsgeste. Es ist eine Intervention ins Nervensystem. Menschen brauchen nicht nur Nahrung und Schlaf. Sie brauchen soziale Resonanz. Warum viele Komplimente unbewusst Druck machen „Du bist immer so stark.“ „Du bist perfekt für diese Rolle.“ „Du bist so schön unkompliziert.“ Solche Aussagen klingen wertschätzend – und können trotzdem Stress erzeugen. Warum? Weil sie Identität festschreiben. Unser Nervensystem registriert: Erwartung Bewertung Rollenfixierung Das kann psychologische Sicherheit reduzieren. Gesunde Kommunikation bedeutet deshalb nicht: mehr loben. Sondern bewusster sprechen. Diese Form der wertschätzenden Kommunikation wirkt gesundheitsförderlicher, weil sie vier zentrale Schutzfaktoren stärkt: 1. Psychologische Sicherheit Wenn Menschen nicht bewertet, sondern in ihrer Wirkung gesehen werden, sinkt der innere Druck. Psychologische Sicherheit ist einer der wichtigsten Faktoren für gesunde Teams und stabile Beziehungen. 2. Selbstwirksamkeit Konkrete Rückmeldungen zeigen: „Ich bewirke etwas.“ Selbstwirksamkeit ist ein zentraler Resilienzfaktor und schützt vor Erschöpfung. 3. Soziale Verbundenheit Das Gefühl, gesehen zu werden, aktiviert Bindungssysteme im Gehirn. Verbundenheit reduziert Stressreaktionen und fördert emotionale Stabilität. 4. Identitätsstabilität ohne Rollenfixierung Ich-Botschaften schreiben niemanden fest. Sie lassen Entwicklung zu. Das schafft Freiheit statt Erwartungsdruck. 5 Sätze für ein aufrichtiges Kompliment Hier sind fünf Beispiele für gesundheitsförderliche Komplimente – inspiriert vom 5-Sätze-Freitag: „Ich fühle mich von dir ernst genommen.“ „Ich empfinde unsere Zusammenarbeit als wertschätzend.“ „Deine Art zu denken erweitert meinen Blick.“ „Das Gespräch mit dir hat mir gutgetan.“ „Mich inspiriert, wie ruhig du bleibst, auch wenn es hektisch wird.“ Sie sind: konkret wirkungsorientiert beziehungsstärkend regulierend Komplimente im Beruf: Warum sie Führung verändern Gerade im Business-Kontext wird Wertschätzung oft funktional eingesetzt. Doch gesunde Führung bedeutet: Nicht Motivation erzeugen. Sondern Menschen stabilisieren. Wenn Führungskräfte sagen: „Ich fühle mich durch deine Klarheit gut orientiert“ statt „Du bist eine starke Führungskraft“ … entsteht weniger Leistungsdruck und mehr Vertrauen. Und Vertrauen ist ein Gesundheitsfaktor. Fazit: Worte sind Biochemie Ein aufrichtiges Kompliment ist kein netter Zusatz. Es ist Beziehungsarbeit. Es ist Gesundheitsprävention. Gesunde Kommunikation beginnt dort, wo wir Wirkung bewusst gestalten. Am Welttag des Kompliments können wir uns deshalb fragen: Möchte ich bewerten? Oder verbinden? Nicht größer loben, sondern klarer wahrnehmen. Let’s grow. Deine Lisa von WORDSEED
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