Endlich Zeit für mich

Lisa Holtmeier • 13. April 2020

Wie du deine Zeit effektiv nutzen kannst

⏰Die Zeit ist für dich und nicht gegen dich!⏰


Ich erwische mich oft, dass ich das Gefühl habe zu wenig Zeit zu haben⌛. Nun fallen so viele Fortbildungen aus und ich habe immer noch das Gefühl zu wenig Zeit zu haben. Das ist doch echt verrückt.
Ich habe so viele Ideen, die ich umsetzen möchte und weiß nicht so recht wann🤷‍♀️. Manchmal wünsche ich mir einfach mehr Zeit zum Lesen und auch dazu komme ich viel zu wenig.


“Zeit hat man nicht, Zeit nimmt man sich” heißt es immer so schlau. Corona bringt einiges durcheinander. Ich persönlich möchte die Zeit nutzen, um das Durcheinander neu zu sortieren. 📅Dafür trage ich mir in den Kalender ganz bewusst freie Zeiten ein z.B. hier eine halbe Stunde Lesezeit und dort eine Stunde Kreativzeit.


Wir haben mehr Zeit als wir manchmal denken. Wir vergeuden viel zu viel kostbare Zeit und da möchte ich mich gar nicht rausnehmen. Auch ich bin eine große Schülerin darin meine Zeit bewusst und sinnvoll zu nutzen und zu strukturieren. Aus diesem Grund habe ich an diesem Wochenende mein Handy zur Seite gelegt, ganz viel gelesen und meine Zeit draußen verbracht. Das war so unfassbar erholsam. Auch heute werde ich den freien Tag nochmal richtig für mich nutzen. Deshalb war es hier die letzten Tage etwas ruhiger. Mehr zum Thema "Zeit nutzen" erfahrt ihr am Mittwoch im Podcast.


Wie möchtest du die veränderte oder vielleicht auch neu gewonnene Zeit nutzen?


Ich wünsche dir einen wundervollen Ostermontag!
Deine Lisa von WORDSEED
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Viele Menschen haben gute Argumente. Trotzdem überzeugen sie andere nicht. Warum? Weil Überzeugungskraft nicht nur davon abhängt, was wir sagen, sondern auch davon, wie wir ein Gespräch beginnen. Wer direkt widerspricht oder mit Gegenargumenten startet, erzeugt häufig Widerstand. Wer hingegen eine Gesprächsatmosphäre schafft, in der sich Menschen gehört und respektiert fühlen, erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass die eigenen Argumente überhaupt aufgenommen werden. Was macht eine gute Argumentation aus? Viele denken bei Argumentation an Fakten, Zahlen und logische Schlussfolgerungen. Diese Elemente sind wichtig. Doch erfolgreiche Kommunikation besteht aus mehr als sachlichen Argumenten. Eine gute Argumentation zeichnet sich dadurch aus, dass sie: respektvoll formuliert ist neugierig statt belehrend wirkt unterschiedliche Perspektiven zulässt Verständnis signalisiert zum Nachdenken einlädt Warum Menschen auf Argumente oft mit Widerstand reagieren Sobald Menschen das Gefühl haben, ihre Meinung werde angegriffen, schalten sie häufig in einen Verteidigungsmodus. Dann geht es nicht mehr um die Sache. Es geht darum, die eigene Position zu schützen. Deshalb ist die Einleitung einer Argumentation oft wichtiger als das Argument selbst. 5 Formulierungen für bessere Argumentationen 1. „Ich habe noch eine andere Perspektive auf das Thema. Ist es okay für dich, wenn ich meinen Gedanken dazu teile?“ Dieser Satz schafft Zustimmung, bevor das eigentliche Argument beginnt. 2. „Ich verstehe deinen Punkt. Gleichzeitig frage ich mich, ob ...“ Eine wertschätzende Möglichkeit, eine andere Sichtweise einzubringen. 3. „Vielleicht übersehe ich etwas. Gleichzeitig nehme ich es so wahr ...“ Diese Formulierung wirkt offen und selbstreflektiert. 4. „Mich würde interessieren, wie du diesen Aspekt siehst ...“ Menschen hören besser zu, wenn sie selbst beteiligt werden. 5. „Eine Sache beschäftigt mich dabei noch ...“ Ein sanfter Einstieg, der Neugier weckt statt Widerstand auszulösen. Die Bedeutung von Neugier in Gesprächen Wer überzeugen möchte, sollte nicht nur reden. Er sollte auch zuhören. Deshalb gehören gute Fragen zu den wichtigsten Werkzeugen erfolgreicher Kommunikation. Zum Beispiel: Was ist dir daran besonders wichtig? Wie bist du zu dieser Meinung gekommen? Welche Erfahrungen spielen dabei eine Rolle? Was wäre aus deiner Sicht die beste Lösung? Die stärksten Argumente entstehen in Verbindung Menschen ändern ihre Meinung selten, weil sie sich unterlegen fühlen. Sie öffnen sich für neue Gedanken häufig erst dann, wenn sie sich verstanden fühlen. Deshalb geht es bei guter Gesprächsführung nicht darum, Diskussionen zu gewinnen. Es geht darum, Räume zu schaffen, in denen unterschiedliche Perspektiven nebeneinander existieren dürfen. Fazit Eine gute Argumentation beginnt nicht mit dem stärksten Argument. Sie beginnt mit Respekt, Interesse und echter Gesprächsbereitschaft. Wer Menschen verstehen möchte, bevor er sie überzeugen will, schafft die Grundlage für konstruktive Gespräche, bessere Beziehungen und nachhaltige Verständigung. Denn oft überzeugt nicht das bessere Argument. Sondern die bessere Art, es einzuleiten.
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