Problemlösestrategie: 4 Schritte zur Lösung

Lisa Holtmeier • 28. Januar 2020

Für berufliche und private Herausforderungen

PROBLEMLÖSESTRATEGIEN … gibt es wie Sand am Meer.


Ich habe dir heute eine von vielen mitgebracht. Diese Strategie ist meiner Meinung nach unkompliziert umsetzbar. Du kannst diese vier Schritte für deine privaten aber auch die beruflichen Herausforderungen anwenden.
Nachfolgend erkläre ich dir die Anwendung dieser vier Schritte.

🔶️ IST ZUSTAND

🔸️Was stört dich/ euch konkret?
🔸️Wie ist die aktuelle Situation?
🔸️Welche Ursachen stecken dahinter/ könnten dahinterstecken?

Sammle in diesem Schritt alle Zahlen, Daten, Fakten, Ursachen, Hintergründe.
Es ist quasi deine Befunderhebung, dein Anamnesegespräch mit dem Problem.


🔶️ SOLL ZUSTAND

🔸️Wie soll es sein?
🔸️Was ist das konkrete Ziel?
🔸️Wie müsste die Situation sein, damit sie sich besser anfühlt?
🔸️Was wäre eine gute Lösung?

Sammle in diesem Schritt Ziele und Lösungen. Es ist wichtig, dass du/ ihr eine gemeinsame Vorstellung von der Zukunft habt. Erst dann könnt ihr gemeinsam in die gleiche Richtung laufen.


🔶️ HERAUSFORDERUNG

🔸️Was steht uns im Weg?
🔸️Was hindert uns bei der Umsetzung?
🔸️Was ist die aktuell größte Herausforderung?

Die Devise lautet hier: Auf alle Fälle vorbereitet sein!


🔶️ STRATEGIE

🔸️Welche Schritte führen zum Ziel?
🔸️Was genau nehmen wir uns als erstes vor?
🔸️Was können wir heute schon konkret umsetzen, damit sich die Situation entspannt?
🔸️Welche Vereinbarung wollen wir treffen?
🔸️Wie gehen wir nun weiter vor, um unser Ziel zu erreichen?
🔸️Wann wollen wir uns für ein „Follow-up“ erneut zusammensetzen?

Wie wir alle wissen, ist es so wichtig konkrete Schritte zu vereinbaren, damit dein Team oder du als Privatperson auch in die Umsetzung kommen.
Tipp: Halte die Vereinbarung/ das Ziel schriftlich fest.


✨Das Zauberwort bei dieser Strategie: LÖSUNGS- UND ZUKUNFTSORIENTIERUNG.


🚫Keine der Fragen lautete: Wie konnte das passieren? Wer ist dafür verantwortlich? Warum ist das passiert? Diese Fragen lassen Konflikte eskalieren und manifestieren. .



Ich wünsche dir einen wundervollen Tag.
High Five!
Deine Lisa von WORDSEED
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„Du bist einfach großartig.“ Klingt schön. Und trotzdem fühlt es sich manchmal seltsam an. Warum? Weil viele Komplimente nicht verbinden – sondern subtil Druck erzeugen. Am 02.03. ist Welttag des Kompliments. Doch statt mehr Nettigkeiten zu verteilen, lohnt sich eine wichtigere Frage: Was macht ein aufrichtiges Kompliment wirklich gesundheitsförderlich? Als Begründerin der gesunden Kommunikation erlebe ich täglich: Worte wirken. Immer. Und sie wirken biologisch. Was passiert im Gehirn, wenn wir Wertschätzung erleben? Studien aus der Sozial- und Neurowissenschaft zeigen: Soziale Anerkennung aktiviert das Belohnungssystem (Dopamin-Ausschüttung). Wertschätzung senkt Stressmarker wie Cortisol. Zugehörigkeit wirkt als Schutzfaktor gegen psychische Belastung. Positive soziale Rückmeldungen erhöhen Kooperationsbereitschaft. Kurz gesagt: Ein echtes Kompliment ist keine Höflichkeitsgeste. Es ist eine Intervention ins Nervensystem. Menschen brauchen nicht nur Nahrung und Schlaf. Sie brauchen soziale Resonanz. Warum viele Komplimente unbewusst Druck machen „Du bist immer so stark.“ „Du bist perfekt für diese Rolle.“ „Du bist so schön unkompliziert.“ Solche Aussagen klingen wertschätzend – und können trotzdem Stress erzeugen. Warum? Weil sie Identität festschreiben. Unser Nervensystem registriert: Erwartung Bewertung Rollenfixierung Das kann psychologische Sicherheit reduzieren. Gesunde Kommunikation bedeutet deshalb nicht: mehr loben. Sondern bewusster sprechen. Diese Form der wertschätzenden Kommunikation wirkt gesundheitsförderlicher, weil sie vier zentrale Schutzfaktoren stärkt: 1. Psychologische Sicherheit Wenn Menschen nicht bewertet, sondern in ihrer Wirkung gesehen werden, sinkt der innere Druck. Psychologische Sicherheit ist einer der wichtigsten Faktoren für gesunde Teams und stabile Beziehungen. 2. Selbstwirksamkeit Konkrete Rückmeldungen zeigen: „Ich bewirke etwas.“ Selbstwirksamkeit ist ein zentraler Resilienzfaktor und schützt vor Erschöpfung. 3. Soziale Verbundenheit Das Gefühl, gesehen zu werden, aktiviert Bindungssysteme im Gehirn. Verbundenheit reduziert Stressreaktionen und fördert emotionale Stabilität. 4. Identitätsstabilität ohne Rollenfixierung Ich-Botschaften schreiben niemanden fest. Sie lassen Entwicklung zu. Das schafft Freiheit statt Erwartungsdruck. 5 Sätze für ein aufrichtiges Kompliment Hier sind fünf Beispiele für gesundheitsförderliche Komplimente – inspiriert vom 5-Sätze-Freitag: „Ich fühle mich von dir ernst genommen.“ „Ich empfinde unsere Zusammenarbeit als wertschätzend.“ „Deine Art zu denken erweitert meinen Blick.“ „Das Gespräch mit dir hat mir gutgetan.“ „Mich inspiriert, wie ruhig du bleibst, auch wenn es hektisch wird.“ Sie sind: konkret wirkungsorientiert beziehungsstärkend regulierend Komplimente im Beruf: Warum sie Führung verändern Gerade im Business-Kontext wird Wertschätzung oft funktional eingesetzt. Doch gesunde Führung bedeutet: Nicht Motivation erzeugen. Sondern Menschen stabilisieren. Wenn Führungskräfte sagen: „Ich fühle mich durch deine Klarheit gut orientiert“ statt „Du bist eine starke Führungskraft“ … entsteht weniger Leistungsdruck und mehr Vertrauen. Und Vertrauen ist ein Gesundheitsfaktor. Fazit: Worte sind Biochemie Ein aufrichtiges Kompliment ist kein netter Zusatz. Es ist Beziehungsarbeit. Es ist Gesundheitsprävention. Gesunde Kommunikation beginnt dort, wo wir Wirkung bewusst gestalten. Am Welttag des Kompliments können wir uns deshalb fragen: Möchte ich bewerten? Oder verbinden? Nicht größer loben, sondern klarer wahrnehmen. Let’s grow. Deine Lisa von WORDSEED
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