Warum es so wichtig ist Probleme zu lösen

Lisa Holtmeier • 27. Januar 2020

GESUNDE KOMMUNIKATION BEDEUTET: PROBLEME ZU LÖSEN 🌱 💬 .


Hast du auch schon mal ein Problem beiseitegeschoben oder versucht zu verdrängen? 🤔 Bis vor einigen Jahren lag meine Paradedisziplin im Verdrängen. Ich hatte Angst vor der Konfrontation mit Problemsituationen und Konflikten also bin ich den Weg des geringsten Widerstandes gegangen. Ich habe es beiseitegeschoben und verdrängt. Das ist nicht nur belastend, sondern auch extrem ungesund 😔 . Nicht umsonst sagt man manchmal Sätze wie: „Mir platzt der Kopf 🤯 “, „das setzt mir zu“, „die Situation schlägt mir auf den Magen“. In meiner Coachingausbildung war ich nun „gezwungen“ die Situationen aufzuarbeiten und was soll ich sagen? Es war das Beste, was mir passieren konnte und halb so wild, wie mein innerer Kritiker es sich ausgemalt hatte .


Verdrängen und Wegschieben von Problemen bedeutet nicht diese zu lösen. Probleme zu lösen bedeutet, sie wirklich zu lösen, aufzulösen. Ich habe es schon häufig erlebt, dass Menschen meinen, dass sie Probleme gelöst hätten und bei der nächsten „Problemsituation“ die alten Kamellen wieder auf den Tisch kommen. Mit der Zeit werden es immer mehr Situationen und irgendwann wissen wir nicht mehr wo oben und unten ist 😨 .
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In meinen Coachings erlebe ich es immer wieder, dass es Teams oder auch Privatpersonen nicht allein gelingt Konflikte oder Probleme zu lösen- das ist völlig ok. Wenn man selbst in die Situation involviert ist, ist es umso schwieriger einen objektiven Blick zu haben. Aus diesem Grund gibt es Coaches, Supervisoren und Co. 😊


Es ist an der Zeit aufzuräumen. Deine Energie ist zu wertvoll als dass es sich ansatzweise lohnen würde, sie mit so einem Schrott zu verschwenden 😊 . Falls du noch auf ein Zeichen oder den richtigen Moment wartest. Hier ist das Zeichen und jetzt ist der richtige Moment, wenn du dir Unterstützung wünschst für dich oder dein Team, melde dich gerne bei mir 😊 .


Ich wünsche dir einen wundervollen Tag.
High Five!
Deine Lisa von WORDSEED
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„Du bist einfach großartig.“ Klingt schön. Und trotzdem fühlt es sich manchmal seltsam an. Warum? Weil viele Komplimente nicht verbinden – sondern subtil Druck erzeugen. Am 02.03. ist Welttag des Kompliments. Doch statt mehr Nettigkeiten zu verteilen, lohnt sich eine wichtigere Frage: Was macht ein aufrichtiges Kompliment wirklich gesundheitsförderlich? Als Begründerin der gesunden Kommunikation erlebe ich täglich: Worte wirken. Immer. Und sie wirken biologisch. Was passiert im Gehirn, wenn wir Wertschätzung erleben? Studien aus der Sozial- und Neurowissenschaft zeigen: Soziale Anerkennung aktiviert das Belohnungssystem (Dopamin-Ausschüttung). Wertschätzung senkt Stressmarker wie Cortisol. Zugehörigkeit wirkt als Schutzfaktor gegen psychische Belastung. Positive soziale Rückmeldungen erhöhen Kooperationsbereitschaft. Kurz gesagt: Ein echtes Kompliment ist keine Höflichkeitsgeste. Es ist eine Intervention ins Nervensystem. Menschen brauchen nicht nur Nahrung und Schlaf. Sie brauchen soziale Resonanz. Warum viele Komplimente unbewusst Druck machen „Du bist immer so stark.“ „Du bist perfekt für diese Rolle.“ „Du bist so schön unkompliziert.“ Solche Aussagen klingen wertschätzend – und können trotzdem Stress erzeugen. Warum? Weil sie Identität festschreiben. Unser Nervensystem registriert: Erwartung Bewertung Rollenfixierung Das kann psychologische Sicherheit reduzieren. Gesunde Kommunikation bedeutet deshalb nicht: mehr loben. Sondern bewusster sprechen. Diese Form der wertschätzenden Kommunikation wirkt gesundheitsförderlicher, weil sie vier zentrale Schutzfaktoren stärkt: 1. Psychologische Sicherheit Wenn Menschen nicht bewertet, sondern in ihrer Wirkung gesehen werden, sinkt der innere Druck. Psychologische Sicherheit ist einer der wichtigsten Faktoren für gesunde Teams und stabile Beziehungen. 2. Selbstwirksamkeit Konkrete Rückmeldungen zeigen: „Ich bewirke etwas.“ Selbstwirksamkeit ist ein zentraler Resilienzfaktor und schützt vor Erschöpfung. 3. Soziale Verbundenheit Das Gefühl, gesehen zu werden, aktiviert Bindungssysteme im Gehirn. Verbundenheit reduziert Stressreaktionen und fördert emotionale Stabilität. 4. Identitätsstabilität ohne Rollenfixierung Ich-Botschaften schreiben niemanden fest. Sie lassen Entwicklung zu. Das schafft Freiheit statt Erwartungsdruck. 5 Sätze für ein aufrichtiges Kompliment Hier sind fünf Beispiele für gesundheitsförderliche Komplimente – inspiriert vom 5-Sätze-Freitag: „Ich fühle mich von dir ernst genommen.“ „Ich empfinde unsere Zusammenarbeit als wertschätzend.“ „Deine Art zu denken erweitert meinen Blick.“ „Das Gespräch mit dir hat mir gutgetan.“ „Mich inspiriert, wie ruhig du bleibst, auch wenn es hektisch wird.“ Sie sind: konkret wirkungsorientiert beziehungsstärkend regulierend Komplimente im Beruf: Warum sie Führung verändern Gerade im Business-Kontext wird Wertschätzung oft funktional eingesetzt. Doch gesunde Führung bedeutet: Nicht Motivation erzeugen. Sondern Menschen stabilisieren. Wenn Führungskräfte sagen: „Ich fühle mich durch deine Klarheit gut orientiert“ statt „Du bist eine starke Führungskraft“ … entsteht weniger Leistungsdruck und mehr Vertrauen. Und Vertrauen ist ein Gesundheitsfaktor. Fazit: Worte sind Biochemie Ein aufrichtiges Kompliment ist kein netter Zusatz. Es ist Beziehungsarbeit. Es ist Gesundheitsprävention. Gesunde Kommunikation beginnt dort, wo wir Wirkung bewusst gestalten. Am Welttag des Kompliments können wir uns deshalb fragen: Möchte ich bewerten? Oder verbinden? Nicht größer loben, sondern klarer wahrnehmen. Let’s grow. Deine Lisa von WORDSEED
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