Warum Du Dir alles von der Seele reden solltest.

Lisa Holtmeier • 3. Juli 2019

Gesundheitliche Auswirkungen des Schweigens

Es heißt ja nicht umsonst "man redet es sich von der Seele". ✨
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Viele Themen werden leider nach wie vor noch sehr stiefmütterlich behandelt, wie beispielsweise das Thema Sterben und Tod. Diese Erfahrung habe ich in meiner Zeit als Ergotherapeutin auf der Intensivstation gemacht. Für die Patienten war es jedoch ein Bedürfnis über die Ängste und alle Eventualitäten zu sprechen. Nach den Gesprächen ging es den meisten Patienten deutlich besser. Das war nicht nur an der Erleichterung zu erkennen, sondern auch an den Vitalwerten auf den Überwachungsmonitoren (Puls, Blutdruck usw.).
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Was ich dir damit sagen möchte... Es ist so unglaublich wichtig dich selbst von den Gedanken zu befreien; Sprich es aus!
Wir tragen die Last ansonsten mit uns rum. Bewiesenermaßen können dadurch körperliche Beschwerden kommen.
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Mein Tipp:
💬Nutze die Mahlzeiten, um mit der Familie oder deinem Partner zu sprechen.
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💬 Nimm dir 3 Minuten am Morgen, um mit deinen Arbeitskollegen Relevantes zu besprechen.
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💬 Nimm dir 10 Minuten am Abend und schreibe die Ereignisse des Tages in ein Journal.
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💬 verabrede mit einer Freundin oder einen Freund einen Tag in der Woche an dem ihr telefoniert.
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Es gibt noch so viele Möglichkeiten sich von Seelenmüll zu befreien. Gleiches gilt auch für besonders schöne Nachrichten. Sprich es aus, sonst platzt dir im wahrsten Sinne des Wortes der Kopf. Eine aktuelle Studie ergab, dass fehlende Kommunikation der zweithäufigste Grund für Kopfschmerzen und sogar Migräne sind.
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Über welche Themen wird deiner Meinung nach zu wenig gesprochen? Ich freue mich über deine Themen ✏
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High Five!
Deine Lisa von WORDSEED 🚀


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Viele Menschen haben gute Argumente. Trotzdem überzeugen sie andere nicht. Warum? Weil Überzeugungskraft nicht nur davon abhängt, was wir sagen, sondern auch davon, wie wir ein Gespräch beginnen. Wer direkt widerspricht oder mit Gegenargumenten startet, erzeugt häufig Widerstand. Wer hingegen eine Gesprächsatmosphäre schafft, in der sich Menschen gehört und respektiert fühlen, erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass die eigenen Argumente überhaupt aufgenommen werden. Was macht eine gute Argumentation aus? Viele denken bei Argumentation an Fakten, Zahlen und logische Schlussfolgerungen. Diese Elemente sind wichtig. Doch erfolgreiche Kommunikation besteht aus mehr als sachlichen Argumenten. Eine gute Argumentation zeichnet sich dadurch aus, dass sie: respektvoll formuliert ist neugierig statt belehrend wirkt unterschiedliche Perspektiven zulässt Verständnis signalisiert zum Nachdenken einlädt Warum Menschen auf Argumente oft mit Widerstand reagieren Sobald Menschen das Gefühl haben, ihre Meinung werde angegriffen, schalten sie häufig in einen Verteidigungsmodus. Dann geht es nicht mehr um die Sache. Es geht darum, die eigene Position zu schützen. Deshalb ist die Einleitung einer Argumentation oft wichtiger als das Argument selbst. 5 Formulierungen für bessere Argumentationen 1. „Ich habe noch eine andere Perspektive auf das Thema. Ist es okay für dich, wenn ich meinen Gedanken dazu teile?“ Dieser Satz schafft Zustimmung, bevor das eigentliche Argument beginnt. 2. „Ich verstehe deinen Punkt. Gleichzeitig frage ich mich, ob ...“ Eine wertschätzende Möglichkeit, eine andere Sichtweise einzubringen. 3. „Vielleicht übersehe ich etwas. Gleichzeitig nehme ich es so wahr ...“ Diese Formulierung wirkt offen und selbstreflektiert. 4. „Mich würde interessieren, wie du diesen Aspekt siehst ...“ Menschen hören besser zu, wenn sie selbst beteiligt werden. 5. „Eine Sache beschäftigt mich dabei noch ...“ Ein sanfter Einstieg, der Neugier weckt statt Widerstand auszulösen. Die Bedeutung von Neugier in Gesprächen Wer überzeugen möchte, sollte nicht nur reden. Er sollte auch zuhören. Deshalb gehören gute Fragen zu den wichtigsten Werkzeugen erfolgreicher Kommunikation. Zum Beispiel: Was ist dir daran besonders wichtig? Wie bist du zu dieser Meinung gekommen? Welche Erfahrungen spielen dabei eine Rolle? Was wäre aus deiner Sicht die beste Lösung? Die stärksten Argumente entstehen in Verbindung Menschen ändern ihre Meinung selten, weil sie sich unterlegen fühlen. Sie öffnen sich für neue Gedanken häufig erst dann, wenn sie sich verstanden fühlen. Deshalb geht es bei guter Gesprächsführung nicht darum, Diskussionen zu gewinnen. Es geht darum, Räume zu schaffen, in denen unterschiedliche Perspektiven nebeneinander existieren dürfen. Fazit Eine gute Argumentation beginnt nicht mit dem stärksten Argument. Sie beginnt mit Respekt, Interesse und echter Gesprächsbereitschaft. Wer Menschen verstehen möchte, bevor er sie überzeugen will, schafft die Grundlage für konstruktive Gespräche, bessere Beziehungen und nachhaltige Verständigung. Denn oft überzeugt nicht das bessere Argument. Sondern die bessere Art, es einzuleiten.
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