Merkmale hochsensibler Kommunikation

Lisa Holtmeier • 22. März 2021

Hallöchen liebe Freunde der gesunden Kommunikation,
diese Woche möchte ich mit euch über das Thema Hochsensibilität sprechen💬.


Hochsensible Menschen kann man u.a. an ihrer Kommunikation erkennen.
Heute teile ich die ersten fünf Merkmale hochsensibler Kommunikation (Am Freitag lernst du weitere fünf Merkmale kennen).
💬Hochsensible Menschen nutzen oft vage Sprachmuster, wie: vielleicht, möglicherweise, womöglich, eventuell
💬Zudem kommunizieren sie vor allem mit Ich-Botschaften. Sie versuchen auf Wertungen anderer zu verzichten (bewusst & unbewusst)
💬Ein weiteres Merkmal ist das häufige Entschuldigen. Hochsensible Menschen entschuldigen sich (auffällig) häufig im Dialog.
💬Hochsensible Menschen haben Schwierigkeiten “nein” zu sagen.
💬Das Aussprechen von Wertschätzung und Dankbarkeit ist deutlich ausgeprägt bei Menschen mit Hochsensibilität. Sie legen viel wert auf ein wertschätzendes Miteinander und bringen ihre dankbarkeit verbal zum Ausdruck.


🎧Mehr zum Thema Hochsensibilität gibt es am Mittwoch im Podcast. In dieser Folge erkläre ich dir u.a. was Hochsensibilität ist, welche Merkmale es gibt und wie du herausfindest, ob du hochsensibel bist. Zudem bekommst du wertvolle Tipps, wie du damit umgehen kannst.


❔Gibt es kommunikative Merkmale, die auf deine Gesprächsführung zutreffen?

🙏🌍Teile diesen Post gerne, damit noch mehr Menschen ein Verständnis für Hochsensibilität entwickeln und ihre Kommunikation dahingehend sensibilisieren.

☝️Ganz wichtig ist mir noch folgendes loszuwerden: Mit diesem Post möchte ich natürlich niemanden stigmatisieren. Es ist mein Ziel ein Verständnis füreinander zu schaffen❤.


Ich wünsche dir einen wundervollen Tag.
Deine Lisa von WORDSEED
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Viele Menschen haben gute Argumente. Trotzdem überzeugen sie andere nicht. Warum? Weil Überzeugungskraft nicht nur davon abhängt, was wir sagen, sondern auch davon, wie wir ein Gespräch beginnen. Wer direkt widerspricht oder mit Gegenargumenten startet, erzeugt häufig Widerstand. Wer hingegen eine Gesprächsatmosphäre schafft, in der sich Menschen gehört und respektiert fühlen, erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass die eigenen Argumente überhaupt aufgenommen werden. Was macht eine gute Argumentation aus? Viele denken bei Argumentation an Fakten, Zahlen und logische Schlussfolgerungen. Diese Elemente sind wichtig. Doch erfolgreiche Kommunikation besteht aus mehr als sachlichen Argumenten. Eine gute Argumentation zeichnet sich dadurch aus, dass sie: respektvoll formuliert ist neugierig statt belehrend wirkt unterschiedliche Perspektiven zulässt Verständnis signalisiert zum Nachdenken einlädt Warum Menschen auf Argumente oft mit Widerstand reagieren Sobald Menschen das Gefühl haben, ihre Meinung werde angegriffen, schalten sie häufig in einen Verteidigungsmodus. Dann geht es nicht mehr um die Sache. Es geht darum, die eigene Position zu schützen. Deshalb ist die Einleitung einer Argumentation oft wichtiger als das Argument selbst. 5 Formulierungen für bessere Argumentationen 1. „Ich habe noch eine andere Perspektive auf das Thema. Ist es okay für dich, wenn ich meinen Gedanken dazu teile?“ Dieser Satz schafft Zustimmung, bevor das eigentliche Argument beginnt. 2. „Ich verstehe deinen Punkt. Gleichzeitig frage ich mich, ob ...“ Eine wertschätzende Möglichkeit, eine andere Sichtweise einzubringen. 3. „Vielleicht übersehe ich etwas. Gleichzeitig nehme ich es so wahr ...“ Diese Formulierung wirkt offen und selbstreflektiert. 4. „Mich würde interessieren, wie du diesen Aspekt siehst ...“ Menschen hören besser zu, wenn sie selbst beteiligt werden. 5. „Eine Sache beschäftigt mich dabei noch ...“ Ein sanfter Einstieg, der Neugier weckt statt Widerstand auszulösen. Die Bedeutung von Neugier in Gesprächen Wer überzeugen möchte, sollte nicht nur reden. Er sollte auch zuhören. Deshalb gehören gute Fragen zu den wichtigsten Werkzeugen erfolgreicher Kommunikation. Zum Beispiel: Was ist dir daran besonders wichtig? Wie bist du zu dieser Meinung gekommen? Welche Erfahrungen spielen dabei eine Rolle? Was wäre aus deiner Sicht die beste Lösung? Die stärksten Argumente entstehen in Verbindung Menschen ändern ihre Meinung selten, weil sie sich unterlegen fühlen. Sie öffnen sich für neue Gedanken häufig erst dann, wenn sie sich verstanden fühlen. Deshalb geht es bei guter Gesprächsführung nicht darum, Diskussionen zu gewinnen. Es geht darum, Räume zu schaffen, in denen unterschiedliche Perspektiven nebeneinander existieren dürfen. Fazit Eine gute Argumentation beginnt nicht mit dem stärksten Argument. Sie beginnt mit Respekt, Interesse und echter Gesprächsbereitschaft. Wer Menschen verstehen möchte, bevor er sie überzeugen will, schafft die Grundlage für konstruktive Gespräche, bessere Beziehungen und nachhaltige Verständigung. Denn oft überzeugt nicht das bessere Argument. Sondern die bessere Art, es einzuleiten.
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