Warum du das was du sagst auch so meinen solltest

Lisa Holtmeier • 1. Februar 2022

sagen und meinen

“Ja, das ist ok für mich.”
“Schon gut, lass uns das so machen.”
“Ich bekomme das hin.”
“Das ist kein Problem.”

Heute möchte ich hier über ein Thema schreiben, was mir wirklich sehr am Herzen liegt. Die oben stehenden Sätze klingen vielleicht positiv oder nett gemeint, lösen vielleicht aber auch in manchen von euch Skepsis aus. Viele von uns haben im Laufe ihres Lebens die Erfahrung gemacht, dass Worte die gesprochen wurden, gar nicht so gemeint waren.
Jemand sagt zu dir: “Das ist in Ordnung für mich.” … meint es allerdings nicht so. Möglicherweise hast du ein komisches Gefühl und fragst ggf. sogar noch einmal nach, um dich zu vergewissern und die Aussage wird bestätigt. Irgendwann später kommt es zum Konflikt und dir wird gesagt, dass es damals nicht ok war. Dann stehst du da und machst große Augen. Was hättest du denn noch tun sollen? Du hast dich extra nochmal erkundigt.

Ja, das sind richtig doofe Situationen.

Ich wünsche mir so sehr, dass wir uns auf die Worte der anderen Personen verlassen können. Ich wünsche mir so sehr, dass wir einander vertrauen können. Ich wünsche mir, dass wir damit gesunde Konversationen vertreiben. Vielleicht ist es naiv und vielleicht ist es nicht in jeder Situation umzusetzen. Doch wäre ich für jede Situation dankbar, in der wir einander wieder vertrauen können. Einerseits, um den Mut zu haben wirklich zu äußern, was wir denken, ohne damit verurteilt, ausgegrenzt oder negative Konsequenzen zu fürchten haben und andererseits, um auf das Wort vertrauen zu können.
Ganz wichtig: Ich bin der Überzeugung, dass niemand aus bösartig nicht meint, was er/ sie sagt oder andersherum. Das ist mir noch wichtig hinzuzufügen. Hinter jedem Verhalten steckt eine positive Absicht!

➡️Kennst du solche Situationen? Wie geht es dir damit?

Let´s grow!🌱
Deine Lisa von WORDSEED®
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