Der wahre Stellenwert von Lob

Lisa Holtmeier • 21. April 2020

Gesunde Kommunikation bedeutet Lob auszusprechen

Gesunde Kommunikation bedeutet Lob auszusprechen🌱💬.
Lobende Worte haben eine enorme Auswirkung auf unser Wohlbefinden und auf unsere Gesundheit🤸‍♀️.


Im Arbeitskontext wirkt Lob sehr positiv auf die verschiedensten Bereiche:
👍Lob stärkt die emotionale Bindung
👍Lob wirkt motivierend
👍Lob führt zu größerem wirtschaftlichen Erfolg
👍Lob stärkt die Zufriedenheit der Mitarbeiter*innen
👍Lob führt zu einer Steigerung der Produktivität
👍Lob stärkt das Betriebsklima
👍Lob reduziert krankheitsbedingte Fehlzeiten
👍usw.


Das habe ich mir natürlich nicht ausgedacht.
🎓Prof. Dr. Daniela Lohaus (Technische Universität Darmstadt) und Prof. Dr. Christian Rietz (Uni Köln) haben eine Meta­analyse von 37 Studien mit insgesamt mehr als 63.000 Befragten zur Arbeitgeberattraktivität durchgeführt. Die arbeitspsychologische Forschung ergab, dass Anerkennung, Wertschätzung und Lob mit deutlichem Vorsprung auf Platz eins gelandet sind😊.
Auch im privaten Kontext haben wertschätzende und lobende Worte einen enormen Einfluss auf unsere Gesundheit, unser Wohlbefinden und unsere Zufrieden. Das Interessante: Lob hat auch dann förderliche, gesundheitliche Auswirkungen, wenn wir es anderen schenken. Davon profitieren wir selbst auch🤓!

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Das ist meine Lebensvision! Ich will über gesunde Kommunikation aufklären und als kleine Pionierin das Feld immer größer werden lassen. Wie ihr mich unterstützen könnt? Teilt meine Beiträge, meinen Podcast und alles, was euch sonst noch so einfällt. DANKE DANKE DANKE!😍


Ich wünsche dir einen wundervollen Dienstag!
Deine Lisa von WORDSEED
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„Du bist einfach großartig.“ Klingt schön. Und trotzdem fühlt es sich manchmal seltsam an. Warum? Weil viele Komplimente nicht verbinden – sondern subtil Druck erzeugen. Am 02.03. ist Welttag des Kompliments. Doch statt mehr Nettigkeiten zu verteilen, lohnt sich eine wichtigere Frage: Was macht ein aufrichtiges Kompliment wirklich gesundheitsförderlich? Als Begründerin der gesunden Kommunikation erlebe ich täglich: Worte wirken. Immer. Und sie wirken biologisch. Was passiert im Gehirn, wenn wir Wertschätzung erleben? Studien aus der Sozial- und Neurowissenschaft zeigen: Soziale Anerkennung aktiviert das Belohnungssystem (Dopamin-Ausschüttung). Wertschätzung senkt Stressmarker wie Cortisol. Zugehörigkeit wirkt als Schutzfaktor gegen psychische Belastung. Positive soziale Rückmeldungen erhöhen Kooperationsbereitschaft. Kurz gesagt: Ein echtes Kompliment ist keine Höflichkeitsgeste. Es ist eine Intervention ins Nervensystem. Menschen brauchen nicht nur Nahrung und Schlaf. Sie brauchen soziale Resonanz. Warum viele Komplimente unbewusst Druck machen „Du bist immer so stark.“ „Du bist perfekt für diese Rolle.“ „Du bist so schön unkompliziert.“ Solche Aussagen klingen wertschätzend – und können trotzdem Stress erzeugen. Warum? Weil sie Identität festschreiben. Unser Nervensystem registriert: Erwartung Bewertung Rollenfixierung Das kann psychologische Sicherheit reduzieren. Gesunde Kommunikation bedeutet deshalb nicht: mehr loben. Sondern bewusster sprechen. Diese Form der wertschätzenden Kommunikation wirkt gesundheitsförderlicher, weil sie vier zentrale Schutzfaktoren stärkt: 1. Psychologische Sicherheit Wenn Menschen nicht bewertet, sondern in ihrer Wirkung gesehen werden, sinkt der innere Druck. Psychologische Sicherheit ist einer der wichtigsten Faktoren für gesunde Teams und stabile Beziehungen. 2. Selbstwirksamkeit Konkrete Rückmeldungen zeigen: „Ich bewirke etwas.“ Selbstwirksamkeit ist ein zentraler Resilienzfaktor und schützt vor Erschöpfung. 3. Soziale Verbundenheit Das Gefühl, gesehen zu werden, aktiviert Bindungssysteme im Gehirn. Verbundenheit reduziert Stressreaktionen und fördert emotionale Stabilität. 4. Identitätsstabilität ohne Rollenfixierung Ich-Botschaften schreiben niemanden fest. Sie lassen Entwicklung zu. Das schafft Freiheit statt Erwartungsdruck. 5 Sätze für ein aufrichtiges Kompliment Hier sind fünf Beispiele für gesundheitsförderliche Komplimente – inspiriert vom 5-Sätze-Freitag: „Ich fühle mich von dir ernst genommen.“ „Ich empfinde unsere Zusammenarbeit als wertschätzend.“ „Deine Art zu denken erweitert meinen Blick.“ „Das Gespräch mit dir hat mir gutgetan.“ „Mich inspiriert, wie ruhig du bleibst, auch wenn es hektisch wird.“ Sie sind: konkret wirkungsorientiert beziehungsstärkend regulierend Komplimente im Beruf: Warum sie Führung verändern Gerade im Business-Kontext wird Wertschätzung oft funktional eingesetzt. Doch gesunde Führung bedeutet: Nicht Motivation erzeugen. Sondern Menschen stabilisieren. Wenn Führungskräfte sagen: „Ich fühle mich durch deine Klarheit gut orientiert“ statt „Du bist eine starke Führungskraft“ … entsteht weniger Leistungsdruck und mehr Vertrauen. Und Vertrauen ist ein Gesundheitsfaktor. Fazit: Worte sind Biochemie Ein aufrichtiges Kompliment ist kein netter Zusatz. Es ist Beziehungsarbeit. Es ist Gesundheitsprävention. Gesunde Kommunikation beginnt dort, wo wir Wirkung bewusst gestalten. Am Welttag des Kompliments können wir uns deshalb fragen: Möchte ich bewerten? Oder verbinden? Nicht größer loben, sondern klarer wahrnehmen. Let’s grow. Deine Lisa von WORDSEED
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