Die sechs Sprachen der Wertschätzung
Lisa Holtmeier • 29. März 2021
💬 Kennst du die 6 Sprachen der Wertschätzung?
🌱 1.Anerkennende & bestärkende Worte “words of affirmation”
Sprich ganz bewusst Wertschätzung & Dankbarkeit aus. Vielleicht helfen dir diese drei Fragen, um gezielt Wertschätzung auszusprechen: Was hast du positives beobachtet? Was bedeutet das für dich? Was wird dadurch ermöglicht/ erfüllt?
🌱 2.Ungeteilte Aufmerksamkeit “quality time”
Nimm dir bewusst Zeit für ein Gespräch. Nimm dir Zeit zum Zuhören, Nachfragen, Präsent sein. Komm im Moment an und sei ganz bei deinem Gegenüber... Auch, wenn unser Terminplan das manchmal erschwert.
🌱 3.Hilfestellung “acts of service”
Biete deine Hilfe an und frage nach, ob du unterstützend tätig sein kannst/ darfst.
Hilfestellungen können Verbundenheit schaffen und zeichen von Wertschätzung sein. Gemeinsam machen viele Aufgaben mehr Spaß. Wichtig: Signalisiere deinem Gegenüber, dass du nicht an ihrer/seiner Kompetenz zweifelst.
🌱 4.Gesten, die von Herzen kommen “tangible gifts”
Nach dem Motto “kleine Geschenke erhalten die Freundschaft”... Mache anderen mit einer Kleinigkeit eine Freude z.B. indem du eine liebevolle Botschaft schreibst.
🌱 5.Persönlicher/ körperlicher Kontakt “physical touch”
Wir unterschätzen oft, wie wichtig vielen Menschen Körperkontakt ist. Viele stellen jetzt in der Pandemie erst fest, wie sehr es fehlt.
🌱 6.Vertrauen & Zutrauen “empowerment”
Aufgaben werden mit dem Vertrauen und Zutrauen übertragen, dass die Person (herausfordernde) Aufgaben meistern wird. Ebenfalls erfüllt die 6. Sprache das Bedürfnis nach Weiterentwicklung & Wachstum.
Wertschätzung ist ein sehr wichtiger Teil der gesunden Kommunikation!💬🌱
💡Kanntest du die 6 Sprachen der Wertschätzung? Welche Sprache ist dir besonders wichtig?
Teile den Beitrag gerne für mehr Wertschätzung in der Welt 🌍.
Ich wünsche dir einen wundervollen Montag.
Deine Lisa von WORDSEED
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Viele Menschen haben gute Argumente. Trotzdem überzeugen sie andere nicht. Warum? Weil Überzeugungskraft nicht nur davon abhängt, was wir sagen, sondern auch davon, wie wir ein Gespräch beginnen. Wer direkt widerspricht oder mit Gegenargumenten startet, erzeugt häufig Widerstand. Wer hingegen eine Gesprächsatmosphäre schafft, in der sich Menschen gehört und respektiert fühlen, erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass die eigenen Argumente überhaupt aufgenommen werden. Was macht eine gute Argumentation aus? Viele denken bei Argumentation an Fakten, Zahlen und logische Schlussfolgerungen. Diese Elemente sind wichtig. Doch erfolgreiche Kommunikation besteht aus mehr als sachlichen Argumenten. Eine gute Argumentation zeichnet sich dadurch aus, dass sie: respektvoll formuliert ist neugierig statt belehrend wirkt unterschiedliche Perspektiven zulässt Verständnis signalisiert zum Nachdenken einlädt Warum Menschen auf Argumente oft mit Widerstand reagieren Sobald Menschen das Gefühl haben, ihre Meinung werde angegriffen, schalten sie häufig in einen Verteidigungsmodus. Dann geht es nicht mehr um die Sache. Es geht darum, die eigene Position zu schützen. Deshalb ist die Einleitung einer Argumentation oft wichtiger als das Argument selbst. 5 Formulierungen für bessere Argumentationen 1. „Ich habe noch eine andere Perspektive auf das Thema. Ist es okay für dich, wenn ich meinen Gedanken dazu teile?“ Dieser Satz schafft Zustimmung, bevor das eigentliche Argument beginnt. 2. „Ich verstehe deinen Punkt. Gleichzeitig frage ich mich, ob ...“ Eine wertschätzende Möglichkeit, eine andere Sichtweise einzubringen. 3. „Vielleicht übersehe ich etwas. Gleichzeitig nehme ich es so wahr ...“ Diese Formulierung wirkt offen und selbstreflektiert. 4. „Mich würde interessieren, wie du diesen Aspekt siehst ...“ Menschen hören besser zu, wenn sie selbst beteiligt werden. 5. „Eine Sache beschäftigt mich dabei noch ...“ Ein sanfter Einstieg, der Neugier weckt statt Widerstand auszulösen. Die Bedeutung von Neugier in Gesprächen Wer überzeugen möchte, sollte nicht nur reden. Er sollte auch zuhören. Deshalb gehören gute Fragen zu den wichtigsten Werkzeugen erfolgreicher Kommunikation. Zum Beispiel: Was ist dir daran besonders wichtig? Wie bist du zu dieser Meinung gekommen? Welche Erfahrungen spielen dabei eine Rolle? Was wäre aus deiner Sicht die beste Lösung? Die stärksten Argumente entstehen in Verbindung Menschen ändern ihre Meinung selten, weil sie sich unterlegen fühlen. Sie öffnen sich für neue Gedanken häufig erst dann, wenn sie sich verstanden fühlen. Deshalb geht es bei guter Gesprächsführung nicht darum, Diskussionen zu gewinnen. Es geht darum, Räume zu schaffen, in denen unterschiedliche Perspektiven nebeneinander existieren dürfen. Fazit Eine gute Argumentation beginnt nicht mit dem stärksten Argument. Sie beginnt mit Respekt, Interesse und echter Gesprächsbereitschaft. Wer Menschen verstehen möchte, bevor er sie überzeugen will, schafft die Grundlage für konstruktive Gespräche, bessere Beziehungen und nachhaltige Verständigung. Denn oft überzeugt nicht das bessere Argument. Sondern die bessere Art, es einzuleiten.









