Wie gesunde Gewohnheiten deine Kommunikation beeinflussen
Lisa Holtmeier • 22. Juni 2022
Gesunde Gewohnheiten & Routinen haben sehr viele positive Einflüsse, unter anderem beeinflussen sie unsere Kommunikation
Durch gesunde Gewohnheiten fühlen wir uns ausgeglichener, dass merken wir direkt im Gespräch. Menschen, die ausgeglichen sind, argumentieren sachlicher und reagieren weniger aus dem Affekt.
Zudem tragen gesunde Routinen & Gewohnheiten zu mehr Gelassenheit bei. Im Dialog können gelassenere Menschen mehr bei sich bleiben. Ebenfalls stärken gesunde Routinen die Selbstbeziehung, da man sich ganz gezielt Zeit für sich nimmt und das macht sich wiederum in der Kommunikation bemerkbar. Du vertraust dir mehr und bist schlagfertiger. Routinen & Gewohnheiten bieten Struktur und diese kann sich auch in der Kommunikation bemerkbar machen. Du bist klarer, in dem was du sagst, man kann dir besser folgen und redest weniger um den heißen Brei. Viele Menschen nutzen gesunde Gewohnheiten, um ihren beruflichen & privaten Zielen näher zu kommen. Im Dialog macht sich diese Ziel- & Lösungsorientierung auch bemerkbar. Dadurch, dass du Zeit mit dir verbringst und dich gut um dich kümmerst, trägst du enorm zu deiner Selbstsicherheit bei und lässt dich auch in der Interaktion mit anderen weniger verunsichern.
🎧In der heutigen Podcastfolge möchte ich meine 8 Gewohnheiten teilen, auf die ich nie mehr verzichten möchte. Zudem erzähle ich dir, was ich bei der Auswahl meiner Gewohnheiten beachte und warum Gewohnheiten so wichtig sind.
🔷️Welche Gewohnheiten hast du?
🔷️Welche Gewohnheiten möchtest du noch etablieren?
Viel Spaß beim Hören!
Den WORDSEED Podcast findest du u.a. bei Spotify, ITunes, YouTube, Deezer, Google Podcast & Co.
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📅 Am 03.08. gebe ich die online Fortbildung " Gesunde Personalführung & Eigenverantwortlichkeit fördern". Sei dabei!
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„Du bist einfach großartig.“ Klingt schön. Und trotzdem fühlt es sich manchmal seltsam an. Warum? Weil viele Komplimente nicht verbinden – sondern subtil Druck erzeugen. Am 02.03. ist Welttag des Kompliments. Doch statt mehr Nettigkeiten zu verteilen, lohnt sich eine wichtigere Frage: Was macht ein aufrichtiges Kompliment wirklich gesundheitsförderlich? Als Begründerin der gesunden Kommunikation erlebe ich täglich: Worte wirken. Immer. Und sie wirken biologisch. Was passiert im Gehirn, wenn wir Wertschätzung erleben? Studien aus der Sozial- und Neurowissenschaft zeigen: Soziale Anerkennung aktiviert das Belohnungssystem (Dopamin-Ausschüttung). Wertschätzung senkt Stressmarker wie Cortisol. Zugehörigkeit wirkt als Schutzfaktor gegen psychische Belastung. Positive soziale Rückmeldungen erhöhen Kooperationsbereitschaft. Kurz gesagt: Ein echtes Kompliment ist keine Höflichkeitsgeste. Es ist eine Intervention ins Nervensystem. Menschen brauchen nicht nur Nahrung und Schlaf. Sie brauchen soziale Resonanz. Warum viele Komplimente unbewusst Druck machen „Du bist immer so stark.“ „Du bist perfekt für diese Rolle.“ „Du bist so schön unkompliziert.“ Solche Aussagen klingen wertschätzend – und können trotzdem Stress erzeugen. Warum? Weil sie Identität festschreiben. Unser Nervensystem registriert: Erwartung Bewertung Rollenfixierung Das kann psychologische Sicherheit reduzieren. Gesunde Kommunikation bedeutet deshalb nicht: mehr loben. Sondern bewusster sprechen. Diese Form der wertschätzenden Kommunikation wirkt gesundheitsförderlicher, weil sie vier zentrale Schutzfaktoren stärkt: 1. Psychologische Sicherheit Wenn Menschen nicht bewertet, sondern in ihrer Wirkung gesehen werden, sinkt der innere Druck. Psychologische Sicherheit ist einer der wichtigsten Faktoren für gesunde Teams und stabile Beziehungen. 2. Selbstwirksamkeit Konkrete Rückmeldungen zeigen: „Ich bewirke etwas.“ Selbstwirksamkeit ist ein zentraler Resilienzfaktor und schützt vor Erschöpfung. 3. Soziale Verbundenheit Das Gefühl, gesehen zu werden, aktiviert Bindungssysteme im Gehirn. Verbundenheit reduziert Stressreaktionen und fördert emotionale Stabilität. 4. Identitätsstabilität ohne Rollenfixierung Ich-Botschaften schreiben niemanden fest. Sie lassen Entwicklung zu. Das schafft Freiheit statt Erwartungsdruck. 5 Sätze für ein aufrichtiges Kompliment Hier sind fünf Beispiele für gesundheitsförderliche Komplimente – inspiriert vom 5-Sätze-Freitag: „Ich fühle mich von dir ernst genommen.“ „Ich empfinde unsere Zusammenarbeit als wertschätzend.“ „Deine Art zu denken erweitert meinen Blick.“ „Das Gespräch mit dir hat mir gutgetan.“ „Mich inspiriert, wie ruhig du bleibst, auch wenn es hektisch wird.“ Sie sind: konkret wirkungsorientiert beziehungsstärkend regulierend Komplimente im Beruf: Warum sie Führung verändern Gerade im Business-Kontext wird Wertschätzung oft funktional eingesetzt. Doch gesunde Führung bedeutet: Nicht Motivation erzeugen. Sondern Menschen stabilisieren. Wenn Führungskräfte sagen: „Ich fühle mich durch deine Klarheit gut orientiert“ statt „Du bist eine starke Führungskraft“ … entsteht weniger Leistungsdruck und mehr Vertrauen. Und Vertrauen ist ein Gesundheitsfaktor. Fazit: Worte sind Biochemie Ein aufrichtiges Kompliment ist kein netter Zusatz. Es ist Beziehungsarbeit. Es ist Gesundheitsprävention. Gesunde Kommunikation beginnt dort, wo wir Wirkung bewusst gestalten. Am Welttag des Kompliments können wir uns deshalb fragen: Möchte ich bewerten? Oder verbinden? Nicht größer loben, sondern klarer wahrnehmen. Let’s grow. Deine Lisa von WORDSEED









