Gesunde Feedbackgespräche: So gelingt der positive Umgang mit Rückmeldungen

Lisa Holtmeier • 14. Dezember 2024

Feedbackgespräche sind ein wichtiger Bestandteil jeder beruflichen Beziehung. Sie bieten die Möglichkeit, wertvolle Rückmeldungen zu erhalten und zu geben, die für das persönliche und berufliche Wachstum entscheidend sind. Dennoch haben viele Menschen nie gelernt, wie man gesund mit Feedback umgeht oder es selbst gibt. In diesem Artikel zeigen wir dir, wie du gesund Feedback geben und empfangen kannst, um die damit verbundenen Ängste und Unsicherheiten abzubauen.


Die Bedeutung von Feedback im Berufsleben

Feedback begleitet uns ständig, egal ob im Berufsleben oder im privaten Umfeld. Es kann von Kolleg*innen, Vorgesetzten oder sogar Freunden kommen. Häufig empfinden Menschen Feedback als Bedrohung oder Belastung. Dabei ist es eine wertvolle Quelle der Entwicklung. Feedback hilft uns, unsere Stärken und Schwächen zu erkennen und bietet die Möglichkeit zur Verbesserung. Doch warum fällt uns der Umgang damit oft so schwer?


Häufige Ängste und Unsicherheiten

Nimmst du dir Kritik zu Herzen? Fühlst du dich schnell angegriffen, wenn dir Ratschläge gegeben werden? Hast du Schwierigkeiten, Lob und Wertschätzung anzunehmen? Wenn du eine dieser Fragen mit „Ja“ beantwortet hast, bist du nicht allein. Viele Menschen haben mit diesen Herausforderungen zu kämpfen.

Feedback kann eine emotionale Reaktion hervorrufen, die mehr Raum einnimmt, als uns bewusst ist. Deshalb ist es wichtig, die Fähigkeiten zu erlernen, um sowohl Feedback zu geben als auch zu empfangen. In unserer Fortbildung zeigen wir dir, wie du diese Fähigkeiten entwickeln kannst.


Inhalte der Fortbildung: Gesundes Feedback geben und empfangen

1. Das solltest du über Feedback wissen

Wir starten mit den Grundlagen. Was ist Feedback und wie unterscheidet es sich von Feedforward? Wir klären die Begriffe und deren Bedeutung für den persönlichen und beruflichen Alltag.

2. Warum uns Feedback oft so trifft

Hier betrachten wir die psychologischen Aspekte von Feedback und warum es uns emotional berühren kann.

3. Gesundes Feedback geben – so geht’s

Erlerne Methoden, um konstruktives Feedback zu formulieren. Welche Spielregeln solltest du beachten? Was solltest du auf jeden Fall vermeiden?

4. Gesund Kritik üben

Kritik kann auch positiv formuliert werden. Wir zeigen dir, wie du Kritik gesund und konstruktiv üben kannst, ohne dass sich der andere angegriffen fühlt.

5. Stärken-Feedback – so geht’s

Erfahre, wie du Stärken-Feedback effektiv gibst, um das Selbstbewusstsein deines Gegenübers zu stärken.

6. Umgang mit Kritik

Wie gehst du mit Kritik um, wenn du dich angegriffen fühlst? Wir geben dir konkrete Handlungsempfehlungen an die Hand.

7. Feedback-Trigger erkennen

Lerne, deine persönlichen Trigger zu identifizieren und besser mit kritischem Feedback umzugehen.

8. Lob annehmen – das solltest du beachten

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist, wie du Lob annehmen kannst, ohne dich unwohl zu fühlen.



Praktische Hilfestellungen und Methoden

In der Fortbildung erhältst du ein prall gefülltes Workbook mit 40 Seiten und 15 Videos, die dir eine 100% flexible Lernumgebung bieten. Du kannst die Inhalte jederzeit und so oft du möchtest ansehen. Hier sind einige Highlights:

  • Sprachmuster & Tipps: Konkrete Beispiele und Sprachmuster, die dir helfen, in Feedbackgesprächen sicher zu kommunizieren.
  • BONUS-Material: Wortmedizin to go zum Thema und spezielle Onboarding-Seiten zur Selbstreflexion.
  • Kurszeitverlängerung: Du erhältst 12 Monate Zugriff auf alle Inhalte mit der Möglichkeit zur Verlängerung.


Wer sollte an der Fortbildung teilnehmen?

Diese Fortbildung richtet sich an alle, die:

  • sich mit Feedbackgesprächen unsicher fühlen
  • lernen möchten, konstruktive Kritik zu üben
  • Schwierigkeiten haben, ihre Meinung zu äußern
  • Lob besser annehmen möchten
  • sich sicherer in Feedback-Situationen fühlen möchten
  • die Power des Stärkenfeedbacks kennenlernen wollen


Fazit

Gesunde Feedbackgespräche sind entscheidend für die persönliche und berufliche Entwicklung. Sie helfen uns, unsere Fähigkeiten zu verbessern, unsere Stärken zu erkennen und mit Herausforderungen umzugehen. In dieser Fortbildung erhältst du die notwendigen Werkzeuge und Strategien, um souverän mit Feedback umzugehen und dich sicher zu fühlen.

Melde dich jetzt an und entdecke die transformative Kraft gesunder Feedbackgespräche!

Zur Fortbildung "Gesunde Feedbackgespräche"
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Viele Menschen haben gute Argumente. Trotzdem überzeugen sie andere nicht. Warum? Weil Überzeugungskraft nicht nur davon abhängt, was wir sagen, sondern auch davon, wie wir ein Gespräch beginnen. Wer direkt widerspricht oder mit Gegenargumenten startet, erzeugt häufig Widerstand. Wer hingegen eine Gesprächsatmosphäre schafft, in der sich Menschen gehört und respektiert fühlen, erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass die eigenen Argumente überhaupt aufgenommen werden. Was macht eine gute Argumentation aus? Viele denken bei Argumentation an Fakten, Zahlen und logische Schlussfolgerungen. Diese Elemente sind wichtig. Doch erfolgreiche Kommunikation besteht aus mehr als sachlichen Argumenten. Eine gute Argumentation zeichnet sich dadurch aus, dass sie: respektvoll formuliert ist neugierig statt belehrend wirkt unterschiedliche Perspektiven zulässt Verständnis signalisiert zum Nachdenken einlädt Warum Menschen auf Argumente oft mit Widerstand reagieren Sobald Menschen das Gefühl haben, ihre Meinung werde angegriffen, schalten sie häufig in einen Verteidigungsmodus. Dann geht es nicht mehr um die Sache. Es geht darum, die eigene Position zu schützen. Deshalb ist die Einleitung einer Argumentation oft wichtiger als das Argument selbst. 5 Formulierungen für bessere Argumentationen 1. „Ich habe noch eine andere Perspektive auf das Thema. Ist es okay für dich, wenn ich meinen Gedanken dazu teile?“ Dieser Satz schafft Zustimmung, bevor das eigentliche Argument beginnt. 2. „Ich verstehe deinen Punkt. Gleichzeitig frage ich mich, ob ...“ Eine wertschätzende Möglichkeit, eine andere Sichtweise einzubringen. 3. „Vielleicht übersehe ich etwas. Gleichzeitig nehme ich es so wahr ...“ Diese Formulierung wirkt offen und selbstreflektiert. 4. „Mich würde interessieren, wie du diesen Aspekt siehst ...“ Menschen hören besser zu, wenn sie selbst beteiligt werden. 5. „Eine Sache beschäftigt mich dabei noch ...“ Ein sanfter Einstieg, der Neugier weckt statt Widerstand auszulösen. Die Bedeutung von Neugier in Gesprächen Wer überzeugen möchte, sollte nicht nur reden. Er sollte auch zuhören. Deshalb gehören gute Fragen zu den wichtigsten Werkzeugen erfolgreicher Kommunikation. Zum Beispiel: Was ist dir daran besonders wichtig? Wie bist du zu dieser Meinung gekommen? Welche Erfahrungen spielen dabei eine Rolle? Was wäre aus deiner Sicht die beste Lösung? Die stärksten Argumente entstehen in Verbindung Menschen ändern ihre Meinung selten, weil sie sich unterlegen fühlen. Sie öffnen sich für neue Gedanken häufig erst dann, wenn sie sich verstanden fühlen. Deshalb geht es bei guter Gesprächsführung nicht darum, Diskussionen zu gewinnen. Es geht darum, Räume zu schaffen, in denen unterschiedliche Perspektiven nebeneinander existieren dürfen. Fazit Eine gute Argumentation beginnt nicht mit dem stärksten Argument. Sie beginnt mit Respekt, Interesse und echter Gesprächsbereitschaft. Wer Menschen verstehen möchte, bevor er sie überzeugen will, schafft die Grundlage für konstruktive Gespräche, bessere Beziehungen und nachhaltige Verständigung. Denn oft überzeugt nicht das bessere Argument. Sondern die bessere Art, es einzuleiten.
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